1. "Schule, Schule - Die Zeit nach Berg Fidel" Filmgespräch mit Regisseurin Hella Wenders, die eigens aus Berlin anreist (26.11.).

  2. Am Mittwoch, 26.11. fällt der Startschuss zum 4. Kinderfilm- und Jugendfilmfestival - wir freuen uns auf die Festivaltage mit unseren jungen Besuchern!

  3. "Life on the Border" - Kinder aus Syrien erzählen von ihren Erlebnissen

  4. Am Mittwoch, 22. November geht`s los! Film ab!

  5. Bewege Deine Figuren - beim Mitmachtag

  6. Kurzfilmwettbewerb: Drehe deinen eigenen Film!
    Präsentation am Samstag, 25. November um 10 Uhr im Kino Breitwand Starnberg

  7. Das war unser Mitmachkino und Aktionstag mit tollen Schminkaktionen

  8. Ich darf kurz Schauspieler sein - mit Katharina Schwarz

  9. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt... beim Basteln am Mitmachtag, 22.11.17, Kino Gauting

  10. Mitten im Kino: Filmfestleiter Matthias Helwig ist schon voll motiviert!

  11. Spannende Filmpremieren könnt Ihr auf unserem Festival erleben

  12. Der Workshopfilm der Schauspielschule Schwarz macht immer wieder Spaß

ISTVAN SZABO

István Szábo, Jahrgang 1938, jüdischen Ursprungs, hatte sein Regiestudium 1956, im Jahr des ungarischen Aufstands, in Budapest begonnen und bereits 1963 für seinen Kurzfilm Konzert internationale Auszeichnungen erhalten. Sein erster Spielfilm Das Alter der Träumereien - eine peinvolle Auseinandersetzung mit den Illusionen und den Reifungs- und Anpassungsprozessen seiner Generation folgte 1964. Seitdem gehörte er zu den kreativsten und künstlerisch einflussreichsten Autorenfilmern in Europa. In seinen frühen Filmen spiegelte sich das politische Trauma des niedergeschlagenen ungarischen Aufstandes in einer allegorischen, stark poetisch und melancholisch gefärbten Bildsprache. In den 1980er Jahren begann Szabó mit Mephisto (1981) seine europäische Karriere. Er führte seine Lebensthemen - das Verhältnis von Künstlern und politischer Macht, die Beschädigung des Individuums durch die gesellschaftlichen Umstände – bis zu seinem letzten Film BEHIND THE DOOR / HINTER DER TÜR (2012) fort. Als Achtzehnjähriger auf der Filmakademie hat er nach seinen eigenen Worten sich selbst gerettet, indem er aus Angst vor der Drohung des Geheimdienstes von der Filmschule ausgeschlossen zu werden, für sie ein paar Jahre Berichte verfasst hat, deren Inhalte er aber vorher mit den Betroffenen absprach. Das zentrale Thema seines Filmschaffens blieb das Verhältnis des Einzelnen zur Macht, auch aus der eigenen Verstrickung heraus.