Viele Eindrücke und Bilder des achten Festivaltages finden Sie wie gewohnt in unserer >>Galerie<<

Ein Blick zurück auf den gestrigen Festivaltag zeigt interessante Parallelen: Im Programm waren gleich vier Filme von jungen Nachwuchsregisseuren zu sehen, die aus der Sicht eines Kindes oder Teenagers erzählt werden. In Starnberg sahen wir DIE BESTE ALLER WELTEN und DIE TOCHTER, Zuschauer in Gauting das österreichische Debüt HOME IS HERE und in Schloss Seefeld wurde DAS UNMÖGLICHE BILD gezeigt. Ihnen allen gelingt durch diese Perspektive eine unverstellte, authentische Erzählweise, die berührt und nachdenklich macht zugleich. Rebellion einer Tochter In ihrem dritten Studienjahr an der Filmakademie Baden-Württemberg gelang der 1984 geborenen Regisseurin Mascha Schilinsky mit DIE TOCHTER ein Coup. „Mit geringen Mitteln, aber viel Herzblut“ sei der Film entstanden. Das geringe Budget ist dem Film nicht anzumerken, die erzählerische, visuelle und schauspielerische Energie hingegen ist beeindruckend. Die kleine Luca lebt bei ihrer alleinerziehenden Mutter, ihre Eltern haben sich getrennt. Zu ihrem Vater pflegt sie eine innige Beziehung und hat sich an die Rolle des Trennungskinds gewöhnt. Diese Welt gerät aus den Fugen, als die kleine Familie auf einer griechischen Insel wieder zusammenkommt. b>Liebe in Zeiten der Sucht Mit DIE BESTE ALLER WELTEN ist der Debütfilm eines erst 26-jährigen Regisseurs für den Hauptpreis, den Fünf Seen Filmpreis, nominiert: Unverstellt und sehr anrührend erzählt der Salzburger Regisseur und Drehbuchautor Adrian Goiginger in seinem Debüt seine eigene Geschichte, die er für den Film noch einmal präzise recherchiert hatte. Durch die Augen des 7-jährigen Adrians wird die Heroinsucht der Mutter und seine Kindheit in einem Salzburger Problemviertel geschildert. Gelungen ist Goiginger eine berührende Hommage an seinen Stiefvater und vor allem seine inzwischen verstorbene Mutter. In ihr kämpften zwei Welten: Eine große innere Leere stand einer großen Liebe gegenüber. Im Film – und auch in der realen Geschichte dahinter – sah es lange so aus, als würde die Leere eines Tages gewinnen. Doch das Leben der Familie nimmt eine unglaubliche Wendung. Fiesta in Starnberg Zum Ausklang des Festivaltages trafen sich abends Filmschaffende, Filmgäste und Festivalteam in der atmosphärischen Hemingway-Bar im Starnberger Hotel Vier Jahreszeiten. Bei Tapas, exzellenten Drinks und der ein oder anderen Havanna-Zigarre kam man ins Gespräch, über die Arbeit an den gezeigten Filmen, neue Projekte und das schöne Fünf-Seen-Land.

Viele Eindrücke und Bilder des achten Festivaltages finden Sie wie gewohnt in unserer >>Galerie<<

Das unmögliche Bild

Herrsching




Unten

Gauting




Das System Milch

Gauting




Grießnockerlaffäre

Gauting




Living Gallery: Efeito colateral

Gauting




Sea Tomorrow

Gauting




Empfang Südtirol

Schlossberghalle Starnberg




Die Einsiedler

Gauting




Die Wunderliche - Ulrich Stofner (Regie) und Karolina Stofner (Darstellerin)

Schlossberghalle Starnberg




Home is Here

Gauting




Quellmalz - Mike Ramsauer (Regie)

Schlossberghalle Starnberg




Die Einsiedler

Gauting




Die Tochter - Mascha Schillinski (Regie) und Karsten Antonio Mielke (Darsteller)

Starnberg




Secondo Me

Gauting




Die Migrantigen - Arman T. Riahi (Regie)

Schlossberghalle Starnberg




JURY - FSFF - PREIS

Gauting




Griessnockerlaffäre - Ed Herzog (Regie)

Starnberg




Spira Mirabilis

Gauting




Die Beste aller Welten - Adrian Goiginger (Regie)

Starnberg




Anishoara

Gauting




Grießnockerlaffäre

Herrsching




Das System Milch

Gauting




Tititá

Seefeld




Algo mío - Argentiniens geraubte Kinder

Seefeld




Grießnockerlaffäre

Wörthsee Openair




DAS SYSTEM MILCH

KINO Pfarrstadel Weßling