1. Dampferfahrt und Kurzfilmpreis-Verleihung auf der MS Starnberg, FSFF 2018 (© Jörg Reuther)

  2. PREISTRÄGER der Filmpreise 2018: Ascan Breuer, Eike Goreczka, Arpad Bogdan, Matjaz Ivanisin, Gregor Bozic, Xavier Chotard (© Jörg Reuther)

  3. Abschlussfeier und Verleihung der Filmpreise in der Schlossberghalle Starnberg, FSFF 2018 (© Jörg Reuther)

  4. Verleihung des DACHS-DREHBUCHPREISES, FSFF 2018 (© Pavel Broz)

  5. Kino Breitwand Starnberg, FSFF 2018 (© Pavel Broz)

  6. Dampferfahrt und Kurzfilmpreis-Verleihung auf der MS Starnberg, FSFF 2018 (© Pavel Broz)

  7. Eröffnungsfilm STYX mit Marieke Oeffinger, Drehbuchautorin Ika Künzel und Matthias Helwig, FSFF 2018 (© Pavel Broz)

PUBLIKUMSPREIS

DER NOBELPREISTRÄGER

Der PUBLIKUMSPREIS des 11. Fünf Seen Filmfestivals geht an DER NOBELPREISTRÄGER von Mariano Cohn und Gastón Duprat. Der Verleih Cine Global erhält 2.000 Euro, gestiftet von der Süddeutschen Zeitung, für die bessere Bewerbung des Films. Am 2. November 2017 startet der Film in den deutschen Kinos.

In einem afrikanischen Stamm gibt es nicht das Wort Freiheit, weil sich die Mitglieder frei fühlen. So sagt es der argentinische Nobelpreisträger Daniel Mantovani, der nach 40 Jahren eine Einladung nach Salas annimmt, wo er geboren ist und seine Jugend verbrachte. Inzwischen ist Mantovani ein reicher Mann, der es nicht mehr nötig hat, Einladungen zu folgen oder sich mit den Menschen abzugeben. Dennoch nimmt er die Einladung in das kleine argentinische Dorf an.

Es ist eine Reise in die Vergangenheit, zu den Landschaften, die er kennt, die Straßen, die Menschen, aber auch zu deren Gefühlen. Tiefer und tiefer gerät er in den Konflikt von lokalem Patriotismus zu seinen Gedanken und Ansichten zur Literatur und zur Kultur. Anfangs steht er noch voller Wohlwollen im Regen der bombastisch-provinziellen Empfangsfeier, anfangs erfreut er sich noch an der Schwärmerei eines jungen Mädchens oder an den Erinnerungen an seine erste Liebe, der er wieder begegnet, doch mehr und mehr erkennt er, wie die Stadt ihm fremd geworden ist. Eine Gruppe Patrioten stellt sich öffentlich gegen ihn und bezichtigt ihn der Befleckung der Heimat, wirft ihm vor, sich lustig gemacht zu haben. Mantovani will nur noch die Flucht ergreifen, doch seine Gegner haben die Macht bekommen, ihn zu hetzen.