Mittwoch, 23. September 2026


Kraftvolles Plädoyer für Generationengerechtigkeit

Packendes Drama über Zusammenhalt, Grenzen und deutsche Geschichte

Auftakt zur neuen Filmreihe in Koop. mit Bosco Gauting: Grenzen

Film des Monats: Vaterland

Agnieszka Hollands preisgekröntes Drama

GRENZEN: Der schwebende Schritt des Storches

Gespräch über Architektur

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GRENZEN: Babel

Danke an unsere FSFF Paten

18:00Seefeld: Frühstück bei Audrey
18:00Seefeld Lounge: Ghost School
20:00Seefeld Lounge: Spaziergang nac...
20:15Seefeld: Vaterland

17:30Vaterland
18:00Wer weiß schon, was ein Leben ...
19:30Future Council. Komm an Bord
20:15Pressure, OmU

17:00Gentle Monster
17:15Spaziergang nach Syrakus
18:00Finding Emily
18:00Frost ohne Schnee und Eis
18:00Vaterland
19:30Adams Acht
19:30Die Odyssee (2026)
20:00Bad Apples
20:15Gentle Monster
20:15Kalter Hund


Das Fünf Seen Filmfestival erzielt das zweitbeste Ergebnis seiner Geschichte

Das Fünf Seen Filmfestival geht heute mit einem außerordentlich erfreulichen Ergebnis zu Ende: Mit 19.500 Zuschauern hatte das Festival die zweitgrößte Besucherzahl seiner Geschichte. Angesichts der aktuell großen Probleme des Kinos hat der Zuspruch alle Erwartungen bei weitem übertroffen. In der 16-jährigen Geschichte des Festivals waren nur einmal mehr Zuschauerinnen und Zuschauer gekommen, im Rekordjahr 2019, beim letzten Festival vor der Corona-Krise.

Festivalleiter Matthias Helwig: "In der aktuellen Situation des Kinos und der Festivals hätte ich ein solch überragendes Ergebnis niemals erwartet. Auch eine anspruchsvolle Reihe wie "Kino & Klima" war ein großer Erfolg, und das Open Air mit dem Cinemamobile in Weßling hatte außergewöhnlich viele Besucher. Das Kino Breitwand in Gauting hat sich inzwischen als Festivalzentrum etabliert. Hier und in allen anderen Spielstätten hatten wir wunderbare, stimmungsvolle Abende und haben großartige Rückmeldungen erhalten: von Gästen wie Iris Berben, aber auch von unseren Zuschauerinnen und Zuschauern. Sie wissen Qualitätsfilme zu würdigen. Das muss der Weg der Zukunft sein, so auch der Tenor in vielen Gesprächen mit den Filmschaffenden: Die überkommenen Förderrichtlinien in Deutschland und Europa müssen grundlegend verändert werden, damit mehr spannende Filmprojekte realisiert werden. Denn nur wenn Zuschauer im Kino etwas Außergewöhnliches erleben, kann das Kulturgut Kino dauerhaft gesichert werden - nicht durch Ramschpreise oder Gießkannen-Subventionen."

Das sind alle Gewinnerfilme des 16. Fünf Seen Filmfestivals:

Fünf Seen Filmpreis: PLAYGROUND von Laura Wandel
Dokumentarfilmpreis: WHAT REMAINS ON THE WAY von Jakob Krese und Danilo do Carmo
Perspektive Spielfilm: OTHER CANNIBALS von Francesco Sossai
Horizonte Human Rights Filmpreis: HIVE von Blerta Basholli
SZ-Publikumspreis in der Reihe "Best of Festivals": THE ART OF LOVE von Philippe Weibel
Kino & Klima Award: THE NORTH DRIFT von Steffen Krones
Short Plus Award: UNTER DER WELLE von Veronika Hafner
Kurzfilmpreis: MACH'S LICHT AUS! von Marc Philip Ginolas und Marius Beck

Das Fünf Seen Filmfestival begann am 24. August und endet heute Abend mit einem weiteren Highlight: der Verleihung des Hannelore-Elsner-Preises für außergewöhnliche Schauspielkunst an Sandra Hüller.

Foto (c) Pavel Broz

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