Dienstag, 20. Januar 2026


Klangreise nach Georgien

Mit Christiane Lüst
Agenda-Kino

CINEMA ITALIANO

40 Jahre Breitwand

Gautinger Filmgespräch: Januar

Film des Monats: Februar

Ballett: Woolf works

Mit Christiane Lüst
Agenda-Kino

Gautinger Filmgespräch: Mother's Baby

Ballett: Giselle

17:00Seefeld Lounge: Der Fremde (2025)
17:00Seefeld: Der Medicus 2
19:45Seefeld Lounge: The Secret Agent
20:00Seefeld: Ein einfacher Unfall

17:00Song Sung Blue
18:00Extrawurst
19:30Extrawurst
20:00Therapie für Wikinger

16:00Checker Tobi 3 - Die heimliche ...
16:00Zoomania 2
17:00Silent Friend, OmU
17:00Song Sung Blue, OmU
17:15Extrawurst
18:00Madame Kika
18:00Mother's Baby
19:30Beyond Tradition
19:45Extrawurst
20:00Therapie für Wikinger, OmU
20:15Rental Family, OmU
20:30Smalltown Girl


Eine Reihe zu Architektur und Urbanismus und die Kunstreihe "Odeon"

Das Fünf Seen Filmfestival legt in diesem Jahr einen Themenschwerpunkt auf Architektur und Urbanismus. Wie spiegeln sich soziale Verwerfungen in Gebäuden und Städten? Welche Rolle können Architektur und Stadtentwicklung spielen, um die Menschen (wieder) zueinander zu bringen? Und wie lassen sich Filmklassiker in Bezug auf urbanistische Botschaften neu sehen? Diese Fragen adressiert die Reihe CONFLICT & COMMUNITY, die das Festival gemeinsam mit dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) München-Oberbayern konzipiert hat. Kuratiert wurde das Programm von Ina Laux (Architektin und Stadtplanerin, Laux Architekten München, Kreisverbandsvorsitzende München-Oberbayern im BDA) und Dr. Alexander Gutzmer (Publizist, Professor für Kommunikation und Medien, Quadriga; Leiter Forschung, ehret+klein).

Die Filmemacher Patrik Thomas und Mathias Reitz Zausinger präsentieren in der Reihe ihren Dokumentarfilm BOALÂNDIA: Er handelt von kulturellem Widerstand in Brasilien. Die Protagonist*innen kämpfen mit den Mitteln der Kunst um Sichtbarkeit. Sie besetzen Städte und erheben ihre Stimme gegen Diskriminierung, Polizeigewalt, Rassismus und Homophobie. In THAT SUMMER IN PARIS besucht die 30-jährige Blandine die Olympischen Spiele 2024 und lässt sich durch eine Großstadt im Ausnahmezustand treiben. Paris ist wie verwandelt: Die Eventgesellschaft bricht selbst die identitätsstärksten urbanen Räume auf.

Yvann Yagchi, ein Schweizer Filmemacher palästinensischer Herkunft, kommt zur Vorstellung seines Films THERE WAS NOTHING HERE BEFORE: Darin reist er in die israelischen Siedlungen, um zu verstehen, warum die Freundschaft mit seinem Schweizer Kindheitsfreund, der heute ein jüdischer Siedler ist, nicht gehalten hat. Der Film fragt, ab wann Architektur und Stadtentwicklung politisch werden oder ob sie es nicht immer sind.

Außerdem laufen in der Reihe zwei Klassiker: David Lynchs L.A.-Film MULHOLLAND DRIVE zeigt, wie in einer hyperkapitalistischen Stadt auch Gemeinschaft zum Mythos wird. Und Christopher Nolans INCEPTION inszeniert Architektur als unendlichen, aber auch fragilen Möglichkeitsraum. Auf unserer Website finden Sie weitere Informationen zu allen Veranstaltungen der Reihe, einen einführenden Essay finden Sie in unserem Festivalmagazin.

Außerdem gibt es wieder die Reihe ODEON, die Filme aus dem Bereich der schönen Künste mit Gesprächen verbindet. Klaus Fried präsentiert FRIENDLY FIRE, in dem er den Lebensspuren seines berühmten Vaters Erich Fried nachgeht. Der Film läuft auch bei der beliebten Veranstaltung LITERATUR IM KINO, bei der Anton G. Leitner und Wolfgang Prochaska aus ihren Werken lesen. ERNST GAMPERL. EIN MEISTER DES U-TSU-WA porträtiert einen Künstler aus dem oberbayerischen Steingaden, der die historische Technik des Drechselns revolutioniert. Ernst Gamperl sowie die Filmemacher*innen Bernt Engelmann und Gisela Wunderlich werden bei Vorstellungen anwesend sein.

Axel Ranisch gewinnt in dem selbstironischen Musical ORPHEA IN LOVE dem lose verwobenen Mythenstoff von Orpheus und Eurydike eine glaubhafte aktuelle Bedeutung ab. HALF MOON erzählt von Kinan Azmeh, einem virtuosen Klarinettisten und Komponisten, der in Damaskus geboren wurde und nach Ausbruch des Krieges ins Exil gehen musste. Die Klänge seines Instruments sind eine berührende Ode an die Erinnerungen, die trotz Kriegen und Konflikten weiterleben. AI WEIWEIS TURANDOT begleitet den vielseitigen Künstler bei seiner bombastischen Inszenierung von Puccinis Oper in Rom. In der von Ralf Sartori kuratierten Reihe TANGO IM KINO läuft TANGO MALHAR, im Anschluss können die Gäste selbst Tango tanzen. Und für das etablierte VIDEO-ART-KURZFILMPROGRAMM haben Juschi Bannaski, Christoph Nicolaus, Rasha Ragab und Roman Wörndl 13 teils experimentelle Kurzfilme gewählt, die unter dem diesjährigen Motto des Festivals stehen: REALATIONS.

Save The Date: Pressekonferenz des 19. Fünf Seen Filmfestivals
3. September, 11 Uhr, Kino Breitwand Starnberg


Presseansprechpartner:
Dr. Dominik Petzold
0170 / 20 83 481
presse@fsff.de
Weitere Infos: www.fsff.de

FSFF25_PM_5_ReiheArchitektur&Urbanismus_Odeon


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