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Fünf-Seen-Filmfestival 2011 - ausführliche Informationen

Große Filmmomente im intimen Rahmen - Das Fünf-Seen-Filmfestival 2011 vom 27. Juli bis 7. August: „Berührend. Überraschend. Weitreichend.“

Zum ersten Mal findet das Fünf-Seen-Filmfestival in diesem Jahr an allen fünf Seen seines Titels statt, wie immer im Südwesten von München: Festivalleiter Matthias Helwig lädt zu cineastischen Höhepunkten ein in seine Breitwand-Kinos in Starnberg am Starnberger See, Schloss Seefeld am Pilsensee und Herrsching am Ammersee und jetzt auch in den Pfarrstadl in Weßling am Weßlinger See, den Gasthof Schuster in Hochstadt und den Alten Steinebacher Bahnhof am Wörthsee. 10.000 Besucher sahen in 2010 das außergewöhnliche Programm.

Hochkarätige Filmschaffende wieder in Starnberg und Umgebung

Ehrengast des diesjährigen Festivals ist Hannelore Elsner, die am 30.7./31.7. über den Starnberger Roten Teppich läuft. Die Grande Dame des deutschen Films hat mit vielen herausragenden Regisseuren wie Dani Levy, Doris Dörrie und Oliver Hirschbiegel zusammengearbeitet. Bernhard Sinkel wird auf dem Festival genauso erwartet wie Marcus Rosenmüller, Fridrik Thor Fridriksson aus Island, Stratos Tzitzis aus Griechenland und viele weitere Filmemacher zu ihren neuesten Filmen. Dominik Graf beschließt das Festival mit der schon auf der Berlinale für Aufsehen sorgenden Trilogie „Dreileben“.

Regional und weitreichend

Für das Fünf-Seen-Filmfestival ist der regionale Bezug essentiell, ohne den Blick für die weltweiten Themen aus den Augen zu lassen. Dabei sind Matthias Helwig drei Aspekte besonders wichtig: „Wir wollen zeigen, dass es möglich ist, eine ganze Region für die Filmkunst zu begeistern und ein Filmfestival zu etablieren, dessen Programm sich mit denen der Metropolen der Welt messen kann. Wir sehen es als eine grundlegende Aufgabe, den Nachwuchs zu fördern, ihm eine Chance in der Masse der Bilder zu geben und ihn dadurch für kommende Filmprojekte zu unterstützen. Und last but not least wollen wir den heutigen Film immer in Relation zur Filmgeschichte sehen und mit mindestens einer Retrospektive zeigen, dass er nicht isoliert und zusammenhangslos im Raum steht.“
Für Filmfans gibt es hier neben der Werkschau zu Alain Tanner und einer Filmreihe zu Ehren im vergangenen Jahr gestorbener Filmlegenden ein ganz besonderes Schmankerl: Das Fünf-Seen-Filmfestival 2011 holt den Stummfilm „Helena“ zurück an den Wörthsee. Vor mehr als 85 Jahren wurde das Epos über die Schlacht um Troja genau hier am Ort gedreht, samt Seeschlacht und Priamos\' Burg.

Von No-Budget-Filmen bis hin zu High-End-Produktionen, von lokalen Geschichten zu globalen Themen – das Filmprogramm des FSFF 2011

Das Programm des Fünf-Seen-Filmfestivals 2011 ist wieder exzeptionell. Es eröffnet mit der Schweizer Komödie „Sommervögel“ von Paul Riniker, nachdem bereits im letzten Jahr der Schweizer Film „Frühling im Herbst“ als Eröffnungsfilm mit einer Standing Ovation gefeiert wurde.
Der FÜNF-SEEN-FILMPREIS zeichnet wie in den Vorjahren den neuesten besten Spielfilm aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus. Der Wettbewerb reicht von Filmen, die
mit 3.000 Euro oder weniger produziert sind (Studentensituationen in „Ein Jahr später“ und „Papa Gold“ aus Deutschland) zu arrivierteren Versuchen über Liebe und Tod am Big Sur Kaliforniens („All That Remains“) zum auf der Berlinale uraufgeführten „Über uns das All“ über eine konstante Lebenslüge.

Bereits vor offiziellem Kinostart führen beim Fünf-Seen-Filmfestival 2011 einige Filme die Zuschauer rund um die Welt und konkurrieren um den Publikumspreis, gestiftet von der Süddeutschen Zeitung:
Marcus Rosenmüller porträtiert in seinem neuen Film „Orange“ eine bayrisch-bhagwanischen Culture-Clash. Frankreich liefert uns Filme über die Hochsensiblen im Stil von Chocolat („Die anonymen Romantiker“), sowie ein Putzfrau-Manager-Verhältnis in „Mein Stück vom Kuchen“. Die Schweiz hat das Alter zum Thema in „La Petite Chambre“, Italien und Griechenland widmen sich der Generation Praktikum: „Mille Euro Generazione“ und „45 m²“. Schweden zeigt sich anarchistisch über sechs Drummer in „Sound of Noise“. Ebenfalls aus dem Norden kommt die komische Liebe eines Mannes mit Asperger-Syndrom in „Im Weltraum gibt es keine Gefühle“.
Stark vertreten sind dieses Mal die spanischsprachigen Produktionen. „También la lluvia – Even the Rain“ (Mexiko, Spanien, Frankreich) mit dem wunderbaren Gael García Bernal ist sicherlich einer der Favoriten und wird schon mit Spannung erwartet. Aus Argentinien kommt großartige Poesie mit „El nido vacio“ und „Medianeras“, aus Chile die Möglichkeit einer neuen Liebe mit „La vida de los peces“ von Matias Bize und „Eva y Lola“ über Chiles Vergangenheit, „Martha“ (Mexiko) über eine alte Frau, die meint, keinen Sinn mehr im Leben zu sehen. „Planes para mañana“ (Spanien) über Hoffnungen und Träume dreier Frauen verschiedener Generationen rundet diese Cine-Latino-Reihe ab.
Die Reihe der auch schon in den vergangenen Jahren exzeptionellen Filme aus dem Osten Europas setzen „Silent Souls“ aus Russland und zwei erneut tief gehende Produktionen aus Rumänien fort.

Dokumentarfilm auf dem FSFF 2011: Engagement für die Gesellschaft

Das Fünf-Seen-Filmfestival vergibt in 2011 erstmals zwei Preise für Dokumentarfilme:
Um den FÜNF-SEEN-DOKUMENTARFILMPREIS konkurrieren außergewöhnlich starke Filme über Schlaflosigkeit („Good Night Nobody“), das Leben in der Nacht („Nachtschichten“), die mögliche oder unmögliche Beziehung der heute 30-Jährigen zu ihren Vätern aus der Hippie-Zeit („Beyond This Place“), das Spendenbetteln in der Provinz für den Malteserhilfsdienst (“Ein Sommer voller Türen“), den Kuhkampf in der Schweiz („Kampf der Königinnen“), die Passionsspiele von Oberammergau, die G\'spinnerten Bayerns (Welt-premiere des Films „Gradaus Daneben“ von Walter Steffen) oder über die Liedermacher Konstantin Wecker und Hannes Wader.
Mit dem HORIZONTE FILMPREIS rückt das Festival aktuelle Themen in den Vordergrund und macht sie filmisch bewusst. Darunter fallen dieses Jahr die Globalisierung, das Selbstverständnis des „Abendlands“ (neuer Film von Nikolaus Geyrhalter), Ausbeutung der Minerale durch Benutzen unserer Handys, Essensverschwendung („Taste the Waste“), oder Themen des menschlichen Zusammenlebens wie Vergebung („Nach der Stille“), Vergessen und Erinnern („August“ – Gedenken in Hiroshima).
Außer Konkurrenz zeigt das Festival Werner Herzogs in 3D gedrehten Dokumentarfilm „Cave of Forgotten Dreams“ über die uralten Höhlenzeichnungen in Frankreich und Mika Kaurismäkis Dokumentation „Mama Africa“ über Miriam Makeba.

Nachwuchsförderung: Eine wichtige Säule des Fünf-Seen-Filmfestivals

Das Fünf-Seen-Filmfestival fördert ganz besonders den Nachwuchsfilm, und das vor allem in den Kurzfilmwettbewerben, die sich in diesem Jahr ungewöhnlich stark und vielversprechend zeigen. Direkt von den Filmhochschulen oder selbst produziert: Sechs Schweizer Filme konkurrieren hier mit drei österreichischen und acht deutschen im Wettbewerb um das GOLDENE GLÜHWÜRMCHEN für Filme bis 20 Minuten.
Bei den mittellangen Spielfilmen von 20 bis 60 Minuten tritt unter anderen der soeben ausgezeichnete Studenten-Oscar-Gewinner und ein Film einer Dachauer Filmstudentin um den YOUNG GENERATION-PREIS an, gemeinsam mit drei Spielfilmen über das Erwachsenwerden. Ein Vorscreening am 2.8./3.8. wählt drei Filme aus, die dann samt Gewinnerkür auf einer nächtlichen Dampferfahrt mit der MS Starnberg am 4.8. für Spannung sorgen.

Retrospektive und Auf Wiedersehen

Das Fünf-Seen-Filmfestival 2011 präsentiert eine Werkschau eines der renommiertesten Schweizer Filmregisseure: Geboren 1929, thematisiert Alain Tanner in seinen Filmen den Aufbruch der 68er, den philosophischen Hintergrund, die Rebellion, später das Scheitern dieser Bewegung, das Verschwinden im Nichts, in der Stadt und in der Weite. Sieben seiner Filme geben Aufschluss, die der Münchner Philosoph Matthias Gaertner begleitet.

Last but not least: Das Fünf-Seen-Filmfestival gedenkt der Vielzahl der in den vergangenen Monaten verstorbenen Filmlegenden. In der Reihe „Auf Wiedersehen – Au Revoir – See You Again“ begeistern Filmklassiker von Peter Schamoni, Blake Edwards, Bernd Eichinger, Arthur Penn und Sidney Lumet mit Tony Curtis, Jane Russell und Elizabeth Taylor die Fans.

Kino Breitwand und Fünf-Seen-Filmfestival: Anziehungspunkt für Tausende und Markenzeichen über die Region hinaus. Seit 25 Jahren fasziniert das Kino Breitwand sein Publikum mit großen und kleinen Filmerlebnissen und bekam in 2010 die Auszeichnung „Kino-Champion des Jahres“. Seit fünf Jahren findet Ende Juli / Anfang August das Fünf-Seen-Filmfestival in einer der schönsten Landschaften Deutschlands statt. Schwerpunkt des Festivals sind die Spiel- und Dokumentarfilme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Förderung des Filmnachwuchses und die Verankerung heutiger Filme in der Filmgeschichte (Retrospektive) und in der Gesellschaft (Horizonte). 2010 belohnten bereits 10.000 Gäste den Idealismus und das vielfältige Engagement der Festivalmacher.

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