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Das Festival, das zu den Leuten kommt

Das Fünf Seen Filmfestival beweist, dass Festivals auch außerhalb der Metropolen München oder Berlin funktionieren können. Und wie!

Das 6. Fünf Seen Filmfestival (26.7. bis 5.8.2012) ist am vergangenen Sonntag fulminant mit der Preisverleihung in der Schlossberghalle Starnberg zu Ende gegangen. Die Jurys mit Jurypräsident Günter Rohrbach und das Publikum kürten die Sieger von zehn Wettbewerben mit Preisen im Wert von 20.000 Euro. Festivalleiter Matthias Helwig präsentierte seinem Publikum elf Tage lang über 140 der „besten Filme der Welt“ und lud zu Werkschauen und Filmgesprächen mit prominenten Filmschaffenden wie Ulrich Tukur, Martina Gedeck und Fredi Murer. Fast 100 Filmemacher zeigten persönlich ihre Filme vor Ort. Mit seinen sechs Spielstätten, die im Umkreis von über 30 Kilometern verteilt sind, geht das Festival in die Region hinein und kommt zu seinem Publikum nach Hause. Trotz Großveranstaltungen wie der Olympiade konnte das Fünf Seen Filmfestival seine Position erweitern und erreichte knapp 13.000 Besucher, ein Zuwachs von über acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

„Es hat sich gezeigt, dass das Fünf Seen Filmfestival vor allem zwei außergewöhnliche Merkmale hat, die es gegenüber anderen Filmfestivals auszeichnet. Es besticht durch seine Nähe zum Publikum, sein bedingungsloses Engagement für den Film und eine Persönlichkeit und Herzlichkeit, die von allen Filmemachern und dem Publikum sehr geschätzt wird. Dazu ist es DAS Festival, das den Film zum Publikum in der Region bringt. Gerade die kleinen Spielstätten haben funktioniert und den Charme dieser vergangenen Festivaltage ausgemacht,“ sagt Festivalleiter Matthias Helwig.

Weitere Gäste waren unter anderem Joseph Vilsmaier, Marcus H. Rosenmüller, Caroline Link, Tomy Wigand, Rudolf Thome, Arend Agthe, Marianne Sägebrecht, Hannelore Elsner, Gisela Schneeberger, Annette Frier, Ursula Meier, Kirsi Marie Liimatainen, Frédéric Choffat und Rolando Colla.

Alle Spielstätten, auch die kleineren sowie die neue in Dießen am Ammersee, wurden hervorragend angenommen. Durch das Sommerwetter waren auch die Open-Air-Vorstellungen häufig ausverkauft. Die Zuschauer kamen in diesem Jahr wieder aus der Region, zahlreich aber auch aus München und teilweise aus ganz Deutschland. Das Engagement, die Authentizität und die Begeisterung für die Filmkunst haben Filmemacher und Publikum zusammengebracht. Das wurde in den gemeinsamen Filmgesprächen nach fast jeder Vorstellung deutlich, in denen die Zuschauer mehr über den Entstehungsprozess des jeweiligen Films erfuhren. Dazu trugen auch die neuen Angebote wie 'Fokus Drehbuch' mit Diskussion, die Drehbuchrevue sowie das Panel über Film und Games bei. Die Reihe Fokus DREHBUCH, durchgeführt zusammen mit dem Verband Deutscher Drehbuchautoren wurde von der FFA unterstützt.

Stars, Sommer, Seen und gute Filme aus aller Welt – das FSFF ist einfach grenzenlos erfrischend!

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