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Kulturforum Xingu

Montag, 30. Juli 2012, 19:30 Uhr

Starnberg, Schloßberghalle, Saal 1

FILMGESPRÄCH

„Xingu“
Regie: Cao Hamburger, Brasilien 2012, 102 Min.
Weltpremiere am 11.2.2012 auf der Berlinale 2012

Der brasilianische Regisseur und Filmautor Cao Hamburger inszeniert mit dem Drama
„Xingu“ die wahre Geschichte dreier gutbürgerlicher Brüder. Die Protagonisten helfen bei der Erschließung des vermeintlich herrenlosen Amazonasgebiets in den 60er Jahren den einheimischen Indiovölkern.

Die Gebrüder Villas-Boas, gespielt von Joao Miguel, Caio Blat und Felipe Camargo, begeben sich auf eine abenteuerliche Reise in den riesigen Urwald. Die Spannung steigt bei der ersten Begegnung mit den „wilden“ Indigenen. Voller Ideale und Faszination erkennen Orlando, Claudio und Leonardo Villas-Boas schnell die Schönheit der Lebensart dieser jahrhundertealten Kulturen. Und sie verstehen, dass sie den Gefahren, die eine kommerzielle Erschließung ihres naturbelassenen Lebensraums mit sich bringt, hilflos ausgeliefert sind.
Mit einer rettenden Idee wollen sie die Indios vor den eingeschleppten Krankheiten, der mörderischen Ausbeutung der Grossunternehmer und der Rodung des Urwaldes bewah-ren.

Mit hinreißenden Bildern und lebensnaher Schauspielkunst zeigt uns Cao Hamburger die Metamorphose der Brüder, von abenteuerlustigen Jungs hin zu getriebenen und gequälten Männern, die sich ungeahnten äußeren und inneren Widrigkeiten wi-dersetzen müssen.
Xingu landete beim Berlinale 2012-Publikumspreis auf dem dritten Platz.

Zur Diskussion haben wir den früheren Starnberger Pfarrer Wolfgang Döbrich eingeladen.
Er war 1999-2008 Lateinamerikabeauftragter der evang.-luth. Kirche in Bayern und für die Partnerschaftsarbeit mit den brasilianischen Lutheranern zuständig. So hat er mehrfach Gemeinden im Amazonasgebiet besucht und sich mit der Problematik dieses Landes auseinandergesetzt.


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