Keine sub Sektion
1938 flieht der jüdische Anwalt mit seiner Familie nach Kenia. Seine Frau Jettel folgt ihm nur widerstrebend. Sie fühlt sich in erster Linie als deutsche Staatsangehörige und dann erst ihrer Religion zugehörig. Dass man sie als Jüdin in Deutschland verfolgen könnte, kann sie sich noch nicht vorstellen – die Reise nach Afrika ist in ihren Augen ein Kurztrip.
Mit dem bescheidenen Leben im Busch, wo ihr Mann als Verwalter einer maroden Farm arbeitet, kann sie sich nicht anfreunden. Dagegen blüht ihre Tochter Regina in der Fremde auf. Sie verfällt dem Zauber des Landes, lernt die Sprache und findet in dem Koch Owuor einen Freund. Aus dem Kurztrip erwächst durch den zweiten Weltkrieg eine zweite Heimat.
OSCAR 2003 in der Kategorie: Bester fremdsprachiger Film.