Caroline Link
D 2001
Nirgendwo in Afrika
138 min.
Vor dem Hintergrund der NS-Herrschaft in Deutschland schildert Caroline Link das Schicksal der Familie eines jüdischen Rechtsanwalts aus Oberschlesien, die 1938 nach Kenia emigriert. Während es der sechsjährigen Tochter mühelos gelingt, sich in die neue Umwelt einzuleben, tun die Eltern sich schwer damit.
Ein vielschichtiges und meisterhaft strukturiertes Drehbuch, sensible Schauspieler, eine großartige Kameraführung und überwältigende Landschaftsaufnahmen machen aus "Nirgendwo in Afrika" ein grandioses Filmepos und ein eindrucksvolles Plädoyer für Toleranz.
OSCAR 2002 für besten nichtenglischsprachigen Film
Drehbuch: Caroline Link
Kamera: Gernot Roll
Musik: Niki Reiser
Darsteller: Juliane Köhler, Merab Ninidze, Lea Kurka
In memoriam Bernd Eichinger
Filmografie
(* 11. April 1949 in Neuburg an der Donau; †24. Januar 2011)
Filmauswahl: 1975 Falsche Bewegung (Produzent)
1984: Die unendliche Geschichte (Produzent)
1986: Der Name der Rose (Produzent)
1993: Das Geisterhaus (Produzent)
1994: Der bewegte Mann (Produzent)
1997: Fräulein Smillas Gespür für Schnee (Produzent)
1999: Der große Bagarozy (Drehbuch, Regie und Produzent)
2004: Der Untergang (Drehbuch und Produzent)
2006: Elementarteilchen (Produzent)
2006: Das Parfum (Drehbuch, Co-Autor und Produzent)
2008: Der Baader Meinhof Komplex (Drehbuch und Prod.)













