EDGAR REITZ: Heimat - Eine deutsche Chronik - 7. Das Fest der Lebenden und der Toden

Edgar Reitz' Haupt- und Lebenswerk Heimat wurde ursprünglich aus der Not geboren, nachdem die Millionenproduktion Der Schneider von Ulm nicht erfolgreich war. Erst jetzt entschloss sich Edgar Reitz dazu, ein noch aufwändigeres, stärker mit der eigenen Lebenserfahrung verbundenes Projekt in Angriff zu nehmen. Nach vier Jahren mit Recherche, Vorbereitung und Dreharbeiten im Hunsrück kam der erste, fast sechzehnstündige Teil Heimat- Eine deutsche Chronik als elfteilige Fernsehserie heraus.
Reitz gelang es hier, in den vermeintlich privaten Geschichten der Familie Simon die allgemeine deutsche Wirklichkeit widerzuspiegeln. Zum großen Teil mit Laiendarstellern und Tausenden von Statisten gedreht setzte sich der Autorenfilmer so kritisch mit der vertrauten Heimat und den Befindlichkeiten des deutschen Wesens auseinander. Aus der Sicht der kleinen Leute wird alles zurechtgerückt, was die bisherigen Heimatfilme den Zuschauern vorgegaukelt haben, ohne dabei den emotionsgeladenen Begriff Heimat lächerlich zu machen. Es sind Geschichten von einigen Menschen, die im Dorf bleiben, und anderen, die weggehen und später wieder in die familiäre Geborgenheit zurückkehren. Erzählt wird die Geschichte der Familie Simon aus dem fiktiven Hunsrückdorf Schabbach von 1919 bis 1982. Zu Beginn kehrt Paul Simon, der Sohn des Dorfschmieds, aus dem Ersten Weltkrieg zurück. Wenige Jahre später heiratet er Maria, die Tochter des Bürgermeisters. Nach der Geburt der beiden Söhne verschwindet Paul heimlich nach Amerika, von wo er erst Ende des Zweiten Weltkriegs zurückkehren wird. Pauls Bruder macht während der Nazi-Zeit Karriere als Bürgermeister, angetrieben von seiner ehrgeizigen Frau, einer ehemaligen Bordellbetreiberin aus Berlin.

DE 1984, 90 Min., FSK ab 6 Jahren
Regie:
Edgar Reitz
Drehbuch:
Edgar Reitz
Besetzung:
Marita Breuer, Gertrud Bredel, Willi Bauer, Michael Lesch
DE 1984, 90 Min., FSK ab 6 Jahren
Regie:
Edgar Reitz
Drehbuch:
Edgar Reitz
Besetzung:
Marita Breuer, Gertrud Bredel, Willi Bauer, Michael Lesch
Kamera:

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