Vierzehn Jahre nachdem die Filmemacherin den versuchten Femizid eines Mitschülers überlebt hat, kehrt sie zu den prägenden Momenten und Menschen von damals zurück. Es sind Erinnerungen voller Wärme und Zuversicht, aber auch von Kälte und Brutalität.
Die ermittelnde Kriminalbeamtin, eine Mitschülerin, eine Lehrerin, ihr Rechtsbeistand, ein Notfallarzt werden noch einmal nach den Geschehnissen vor 14 Jahren befragt. Was haben sie gesehen, was fühlen sie heute, wie denken sie über das Ereignis?
Es entsteht das Bild systemischen Versagens: Individueller Betroffenheit stehen gleichgültig patriarchale Strukturen gegenüber. Aus der resultierenden Ohnmacht kann frau sich nur selbst befreien.