Nahe der Grenze zu Tschetschenien verbringt ein Mädchen – Katya – den Sommer 2004 mit ihren Großeltern. Treibt Unfug mit anderen Kindern (einem stocktrunkenen Mann die Fahrradschlüssel aus der Hosentasche ziehen), geht mit dem Großvater Pilze sammeln, lässt sich von der Großmutter streicheln. Ein Schleier von Nostalgie liegt über den langen Einstellungen, Dinge gehen unwiederbringlich verloren: Spiele, der Frieden, eine lange Ehe. Für diese atmosphärische Darstellung einer Kindheit in einer von Krieg geprägten Gesellschaft wurde Regisseurin Korkia bei den Filmfestspielen in Venedig mit dem Goldenen Löwen für das Beste Debüt ausgezeichnet.