Die 15-jährige Afghanin Nahid sitzt an der EU-Außengrenze fest, genauer gesagt im ruralen Bosnien. Mehr als zwei Dutzend Pushbacks hat sie schon hinter sich, doch Nahid gibt nicht auf – auch wenn die Zustände im Zeltlager alles andere als idyllisch sind. Mit der in der Nähe wohnenden 67-jährigen Bosnierin Ferida, die seelisch immer noch von den Schrecken des Jugoslawienkriegs gezeichnet ist, verbinden sie viele Gemeinsamkeiten. Flucht, Angst, Hoffnung – diese Begriffe überwinden Grenzen und Kulturen. Ein Dokumentarfilm, der einen nahezu poetischen und humanen Zugang zu den Themen Krieg und Migration findet.