Im abgelegenen Hochland Montenegros verteidigen eine Hirtenmutter und ihre Tochter stolz ihren angestammten Berg gegen die Bedrohung, in ein NATO-Militärübungsgelände umgewandelt zu werden, und wecken dabei Erinnerungen an die Gewalt, die ihre Familie zerstört hat.
Gara, die treibende Kraft hinter „To Hold a Mountain “, ist der lebende Beweis dafür, dass nicht alle Helden Umhänge tragen. Sie verbringt lange Tage damit, Schafe zu hüten, Käse herzustellen und ihren Lieblingsort auf der Welt zu beschützen – und sorgt gleichzeitig dafür, dass die junge Nada zu einer gütigen, fähigen und selbstbewussten Frau heranwächst.
In „ To Hold a Mountain“ zeichnen die Regisseure Biljana Tutorov und Petar Glomazić ein berührendes und visuell beeindruckendes Porträt einer abgelegenen Berggemeinschaft von Frauen, die von harter Arbeit und kämpferischem Widerstand angetrieben werden. Trotz ihrer täglichen Entbehrungen und der anhaltenden Folgen generationenübergreifender Traumata bewahren sie sich ihre Liebe und Würde und kümmern sich nicht nur umeinander, sondern auch um die Tiere, von denen sie leben. Der Film fängt eindrücklich die Bedeutung von Liebe und Beharrlichkeit in einer Zeit ein, in der die Vergangenheit quält und die Zukunft bedroht scheint.