Wolfsburg

Der Autohändler Phillip Gerber verursacht fahrlässig einen Verkehrsunfall, als er mit seinem Auto auf einer Landstraße nahe Wolfsburg unterwegs ist. Dabei verletzt er ein Kind auf seinem Fahrrad schwer. Gerber nimmt davon Notiz, begeht aber Fahrerflucht. Er wird später jedoch von Schuldgefühlen geplagt, die ihn in das Krankenhaus treiben, in dem der Junge liegt. Dort gibt er sich nicht als Unfallverursacher zu erkennen und hat eine Begegnung mit der Mutter des Jungen. Der Junge erwacht aus dem Koma und gibt der Polizei Hinweise, die die Polizei jedoch nicht weiterführen.

Gerber setzt sein Leben fort und versucht, seine kriselnde Beziehung durch eine Hochzeit zu retten. Mit seiner Verlobten fährt er in den Urlaub. Bei seiner Rückkehr erfährt er, dass der von ihm verletzte Junge aufgrund des Unfalls gestorben ist.
„Konzentriert erzählter Film, dessen einfache moralische Geschichte durch die elegante Inszenierung, komplexe Subtexte sowie einen stupenden soziologischen Reichtum zur tiefgreifenden Reflexion über Erkennen und Verkennen, Schuld und Sühne, Sprechen und Schweigen wird.“

– Lexikon des internationalen Films[5]

Wolfsburg

DE 2003, 90 Min., FSK ab 12 Jahren
Regie:
Christian Petzold
Drehbuch:
Christian Petzold
Besetzung:
Benno Fürmann, Nina Hoss
Kamera:
Hans Fromm
Wolfsburg

DE 2003, 90 Min., FSK ab 12 Jahren
Regie:
Christian Petzold
Drehbuch:
Christian Petzold
Besetzung:
Benno Fürmann, Nina Hoss
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