In der höchstgelegenen Siedlung der Welt im nepalesischen Himalaya geht die temperamentvolle Pema eine polygame Ehe mit Tashi und seinen beiden jüngeren Brüdern ein. Es ist einer der letzten Orte, an dem es noch die alte Tradition der Polyandrie gibt und die drei führen ein harmonisches Leben, bis Tashi nicht mehr von einer Handelsreise nach Lhasa zurückkehrt. Nun wird die Legitimität von Pemas ungeborenem Kind von der Gemeinschaft infrage gestellt. Entschlossen, ihre Liebe und Reinheit zu beweisen, macht sie sich auf die Suche nach Tashi. In Begleitung ihres jetzigen Hauptpartners Karma begibt sie sich in die Wildnis. Karma ist Mönch. Nachdem er sich zunächst dagegen gesträubt hat, sein klösterliches Leben aufzugeben, findet er allmählich Gefallen am weltlichen Leben. Dringende Pflichten rufen ihn jedoch zurück ins Kloster, und Pema bleibt allein zurück. Während sie sich durch die unwirtliche Landschaft des Himalaya kämpft, wird aus der Suche nach dem vermissten Ehemann etwas Größeres. Pema vertieft sich immer stärker in eine spirituelle Sinnsuche, auf der sie jeder Schritt der Selbsterkenntnis und Selbstbefreiung näherbringt. Das wahre Ziel ist Shambhala.