Clémence, eine Anwältin, trennt sich von ihrem Ehemann Laurent, um zu sich selbst zu finden. Der gemeinsame Sohn Paul gerät dabei zunehmend in den Konflikt zwischen beiden Elternteilen. Ihr Ex-Partner strebt das Sorgerecht an und versucht, Einfluss auf den Jungen zu nehmen. Während die familiäre Dynamik sich zuspitzt, bemüht sich Clémence, die emotionale Nähe zu ihrem Kind nicht zu verlieren. Doch wohin sie auch geht, die Menschen geben Clémence zu verstehen, dass sie sich zwar im Recht befinde, dass das französische Rechtssystem ihr aber nur auf sehr langsamem Weg zur Gerechtigkeit verhelfen könne. Aus Wochen werden Monate, und aus Monaten allmählich Jahre. Von einem Beamten hört Clémence schließlich die traurige Wahrheit: Egal, wie sich ihr Fall entwickle, diese wichtigen Jahre im Leben Pauls wird ihr auch ein letztlich erkämpftes Sorgerecht nicht zurückgeben können.