Drei ehrenamtliche PsychologInnen einer Moskauer Krisenhotline leisten seit Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine freiwilligen Telefondienst. Die Auswirkungen der russischen Propaganda auf die eigene Bevölkerung werden während ihrer Arbeit besonders spürbar. Zwischen beruflicher Verantwortung und den weitreichenden Einschränkungen der Meinungsfreiheit müssen sie einen Weg zwischen den Bedürfnissen der Hilfesuchenden und ihrer eigenen psychischen Gesundheit finden. Was bedeutet „Neutralität”? Wo sollten die Grenzen gezogen werden?