Georgien 1991. Der eigensinnige Toma, 14 Jahre, wohnt mit seiner Großmutter in Tbilisi. In der Schule gerät er ständig in Schwierigkeiten, weil er sich weigert, seinen Mitschülern nachzugeben, die ihn wegen seiner Zuneigung zu Anana schikanieren.
Toma und seine Großmutter bekommen Besuch von Nemo, Tomas Vater. Nemo wurde kürzlich aufgrund einer Generalamnestie aus dem Gefängnis entlassen. Toma erinnert sich nicht an seinen Vater. Nemo nimmt Toma mit in sein Heimatdorf in den Bergen, wo sie sich zu einem Jagdausflug aufmachen. Nemo möchte seinen Sohn kennenlernen und die verlorenen Jahre nachholen und ihm das wichtigste im Leben beibringen: unabhängig zu sein. Toma will wissen wieso sein Vater im Gefängnis war und Nemo erzählt im Stück für Stück, was vor einem Jahrzehnt in den Bergen passiert ist - als Nemo Wildhüter war, hat er einen Mann getötet.
Nemo bringt Toma bei wie man Feuer macht und wie man schießt. Langsam beginnt Toma eine Verbindung zu seinem Vater zu spüren und findet heraus, dass er ihm mehr ähnelt als er gedacht hat. Gerade als Toma dabei ist, seinen Vater wirklich zu akzeptieren, erschießt er Nemo bei einem augenscheinlichen Jagdunfall hoch oben in den Bergen. Toma muss nun die schwere Aufgabe bewältigen, selbst am Leben zu bleiben und seinen toten Vater zurück ins Dorf zu bringen. Toma schleift seinen Vater durch die Wildnis, die schneebedeckten Berge hinab. Er muss Wölfe abwehren, sich durch Schneestürme kämpfen und die Dämonen verscheuchen, die ihn in seinen Albträumen verfolgen. Toma findet schließlich Schutz in einer Jagdgrube, wo er von Dorfbewohnern gefunden wird. Toma wird gerettet und hat es auch vermocht, den Leichnam seines Vaters zurück in die Zivilisation zu bringen. In der Schule kehrt nun ein Toma zurück, der viel älter und reifer zu sein scheint als seine Mitschüler - ein Geist, der von den Toten auferstanden ist.