Hoch oben in einer abgelegenen Gemeinde in den Anden erlernt die junge Clara die traditionelle Hebammenkunst von ihrer Adoptivmutter Ana. Gemeinsam kümmern sie sich um die schwangeren Frauen der Dörfer. Auch die alt überlieferten Quechua-Gesänge, die die Geburten begleiten, übernimmt sie. Bald ist Clara für ihre wunderschöne Stimme bekannt.
Insgeheim träumt sie deswegen davon, in der Stadt als Folkloresängerin berühmt zu werden. Hin- und hergerissen zwischen der Verantwortung für die Gemeinschaft und ihren eigenen Träumen zieht sie schließlich in die Stadt. Am Heimatort hinterlässt sie eine schmerzhafte Lücke.