Wer weiß schon, was ein Leben ist?

Zum 150. Geburtstag der Malerin Paula Modersohn-Becker
Paula Modersohn-Becker zählt heute zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne – zu Lebzeiten verkaufte sie dagegen kaum ein Bild. Anlässlich ihres 150. Geburtstags begibt sich Schauspielerin Katharina Stark auf die Spur einer außergewöhnlichen Frau. Zwischen Worpswede und Paris nähert sie sich Leben, Werk und Denken Paula Modersohn-Beckers an. Je tiefer sie in deren Welt eintaucht, desto mehr wird die Suche auch zu einer Begegnung mit sich selbst. So entsteht ein poetischer Film über künstlerische Freiheit, weibliche Selbstbestimmung und die zeitlose Frage: Wer weiß schon, was ein Leben ist?

Eine junge Schauspielerin begibt sich auf eine Spurensuche nach Paula Modersohn-Becker, einer der bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne. Von Worpswede bis Paris folgt sie den Stationen eines außergewöhnlichen Lebens und begegnet den Menschen, die Paula Modersohn-Beckers Leben geprägt haben – darunter Otto Modersohn, Heinrich Vogeler, Clara Rilke Westhoff und Rainer Maria Rilke.

Je tiefer sie in das Leben der Malerin, ihre Bilder und ihre Gedanken eintaucht, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Aus der künstlerischen Recherche wird eine Annäherung an eine Frau, die sich gegen die Konventionen ihrer Zeit stellte und kompromisslos ihren eigenen Weg ging.

Der Film ist keine klassische Künstlerbiografie und kein Museumsfilm. Er ist eine poetische Begegnung zwischen zwei Frauen, die mehr als hundert Jahre trennen – und die doch dieselben Fragen nach Freiheit, Identität und Selbstbestimmung bewegen.
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Die Malerin Paula Modersohn-Becker war eine Ausnahme. Zu Lebzeiten kaum beachtet, malte sie unabhängig und eigenwillig und gilt heute als Vorreiterin der Moderne und des Expressionismus. Zu ihrem 150. Geburtstag erzählt der Kinofilm „Wer weiß schon, was ein Leben ist?“ ihre Geschichte neu: feministisch, kompromisslos und mit Blick auf die Gegenwart. Denn Paula Modersohn-Beckers Kampf für künstlerische Freiheit und Selbstbestimmung ist heute noch genauso aktuell wie vor 150 Jahren.
(https://kinescopefilm.de/node/1064)

Wer weiß schon, was ein Leben ist?

DE 2026, 95 Min., FSK ab 12 Jahren
Regie:
Annelie Boroș, Vera Brückner
Drehbuch:
Annelie Boroș, Vera Brückner, Anja Salomonowitz
Besetzung:
Katharina Stark, Dominique Devenport, Enno Trebs, Merlin Rose, Florian Lukas
Kamera:
Moritz Schierenbeck, Facundo Altube, Janne Ebel
Filmographie:
Annelie Boroş
2026 Wer weiß schon, was ein Leben ist?
2025 Die zärtliche Revolution

Annelie Boroş, 1991 in München geboren, studierte von 2012 bis 2020 Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der HFF München. Ihre Filme MARS CLOSER und FUCK WHITE TEARS wurden auf internationalen Festivals (u.a. Visions du Réel, DOK Leipzig) gezeigt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet (u.a. Starter Filmpreis, FFF-Förderpreis). Ihr Film F32.2 war 2018 für den Student Academy Award® nominiert und gewann beim DOK Leipzig den Young Eyes Film Award, sowie den Bürgerpreis der Nonfiktionale. 2020 feierte ihr fiktionaler Abschlussfilm KRÄFTE Premiere auf den Nordischen Filmtagen und gewann 2021 den Publikumspreis beim Sehsüchte Potsdam. Ihr Dokumentarfilm DIE GEWICHTHEBERIN lief auf den Hofer Filmtagen und wurde auf 3Sat im Programm „Ab 18!“ ausgestrahlt. Ihr Debüt-Dokumentarfilm „Die Zärtliche Revolution“ (in Zusammenarbeit mit ZDF Kleines Fernsehspiel, FFF Bayern und DFFF) feierte Deutschlandpremiere auf den Nordischen Filmtagen und wurde 2025 beim FIFDH und CPH:DOX gezeigt sowie im Kino ausgestrahlt.

Vera Brückner
2026 Wer weiß schon, was ein Leben ist?  
2025 Endlich unsterblich
2022 Sorry Genosse

Vera Brückner, geboren 1988 in München. 2012 schloss sie mit einem Bachelor in Fotodesign an der Hochschule München ab und erhielt 2021 ihr Diplom in Dokumentarfilmregie und Fernsehpublizistik an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Während ihres Studiums und darüber hinaus arbeitete sie als Regisseurin und Autorin an dokumentarischen, journalistischen und fiktionalen Projekten. Ihre Arbeiten wurden von zahlreichen internationalen Festivals ausgewählt, darunter die Berlinale, DOK Leipzig, Visions du Réel Nyon, CPH:DOX, Cannes Short Film Corner und das Montreal World Film Festival.„Wer weiß schon, was ein Leben ist?“ ist ihr dritter Langfilm. Seit 2022 ist Vera zudem ordentliches Jurymitglied für den Deutschen Kurzfilmpreis.
Wer weiß schon, was ein Leben ist?

DE 2026, 95 Min., FSK ab 12 Jahren
Regie:
Annelie Boroș, Vera Brückner
Drehbuch:
Annelie Boroș, Vera Brückner, Anja Salomonowitz
Besetzung:
Katharina Stark, Dominique Devenport, Enno Trebs, Merlin Rose, Florian Lukas
Impressum
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