Das außergewöhnliche Leben von Sergiu Celibidache. Von seiner Kindheit in Rumänien über sein Exil auf der Suche nach einer Musikkarriere, seinen Überlebenskampf im kriegsgebeutelten Deutschland bis hin zu seinem Aufstieg, Fall und Wiederaufstieg – eine unvorstellbare Lebensreise.
Wenn Sie Komponisten, Dirigenten und klassische Musik lieben, ist „Die gelbe Krawatte“ genau das Richtige für Sie. Der Film, bei dem Serge Ioan Celebidachi Regie führte und am Drehbuch mitschrieb, erzählt die Geschichte seines Vaters, des verstorbenen rumänischen Maestros Sergiu Celibidache, der seine einflussreiche Familie in Rumänien verließ, um seiner Leidenschaft für Musik in ganz Europa und darüber hinaus nachzugehen. Der Film ist visuell atemberaubend.
Celibidache dafür bekannt, dass er keine Aufnahmen seiner Aufführungen wünschte. Er war überzeugt, dass man die Musik, die er dirigierte – ob seine eigenen Werke oder die anderer Komponisten – am besten live erlebt, im Moment des Spielens und der Aufführung der Sinfonien. Seine Überzeugung wurzelte in seinem Studium des Zen-Buddhismus, in dem er davon ausging, dass diese Aufführungen dem Zuhörer ein „transzendentes Erlebnis“ ermöglichten.