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Grußwort und Informationen


Ehrengast Michael Verhoeven


Special Guest Karl Markovics


Prominente Gäste auf dem Fünf Seen Filmfestival


Internationale Filmemacher auf dem Fünf Seen Filmfestival


Uraufführungen, internationale Premieren, Deutschlandpremieren, Bayernpremieren


Fokus Drehbuch - einzigartig in Deutschland


7 Räume 7 Künste


Gastländer Québec & Taiwan, Partnerland Indien


Filmgespräch am See: Realität und Fiktion – Verfilmte Zeitgeschichte(n)


   

So war es gestern

Indien-Tag, Drehbuch-Gespräch mit Michael Verhoeven und ein Film über die Arktis

Viele stimmungsvolle Fotos finden Sie in der Galerie.

Am Sonntag war der große Indien-Tag am Fünf Seen Filmfestival. Filmemacher Aditya Vikram Sengupta kam mit seiner Frau aus Kalkutta angereist, um seinen beeindruckenden Debütfilm LABOUR OF LOVE vorzustellen, der im Wettbewerb um den Fünf Seen Filmpreis läuft. „Die Geschichte beschreibt das Verhältnis meiner Eltern, die durch kleine Gesten ihre Liebe zueinander ausdrücken“, so der Regisseur, der Design studierte.

Was bringt ein Freiwilligen-Dienst? Diese Fragen mussten sich acht junge Menschen aus Deutschland stellen, die für ein Jahr lang nach Bangladesch gegangen sind. Regisseur Shaheen Dill-Riaz, der schon lange in Deutschland wohnt, hat sie mit der Kamera begleitet. „Fernglück“ lief gestern in Starnberg und Herrsching. Für Carolin Nast einer der Freiwilligen, die zum Filmgespräch anreiste, hat sich die Reise gelohnt: „Es war eine intensive Zeit, die mein Leben geprägt hat. Ich wollte erst Biologie studieren, habe mich aber dann für Politik und Entwicklungshilfe entschieden.“ Ebenfalls von Shaheen Dill-Riaz war der Dokumentarfilm KORANKINDER über eine Koranschule in Bangladesch. In diesen sogenannten Madrasas lernen Jungen, die teilweise nicht älter als fünf Jahre sind, über Jahre hinweg zwölf Stunden täglich 6234 Koranverse auswendig.

Verfilmte Geschichte kommt bei den Zuschauern gut an. Aber wie nah dran müssen Autoren und Regisseure am historischen Vorbild bleiben? Und wo beginnt Verfälschung? In der Akademie für Politische Bildung in Tutzing diskutierten Michael Verhoeven (Autor, Regisseur, Produzent), Dr. Fred Breinersdorfer (Autor), Gabriele Rose (Historikerin und Regisseurin) über dieses spannende Thema. Auch in Seefeld stand das Drehbuch im Mittelpunkt: Carolin Otto präsentierte ihre noch unveröffentlichtes Drehbuch "Amor Mundi". Darin geht es um Hannah Arendts erster Nachkriegsreise nach Deutschland im Jahr 1950 und der Liebe zu Martin Heidegger. In diesem Work in Progress zeigte Otto die Entwicklungsgeschichte von „Amor Mundi“ und erläuterte ihre Arbeitsmethoden.

CHILDREN OF THE ARCTIC hatte gestern im sehr gut besuchten Kino Starnberg seine Deutschlandpremiere. Der Film des Schweizer Regisseurs Nick Brandestini ist ein einfühlsamer, hoch spannender Einblick in die Kultur der Inuit im Norden von Alaska. Die Jugendlichen sind hin- und hergerissen zwischen der westlichen Zivilisation und althergebrachten Traditionen wie Walfang, Jagd auf Rentiere und die eigene Sprache. Brandestini war auch Kameramann, er hat den Film komplett alleine gedreht - eine erstaunliche Leistung - wie der Regisseur im anschließenden Filmgespräch verriet. Es bleibt nur zu wünschen, dass CHILDREN OF THE ARCTIC auch regulär in die deutschen Kinos kommt: Ein großes Publikum hätte er mehr als verdient.



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