Johan betreibt einen Krokodilpark mit seiner dominanten Mutter, die den Raubtieren näher zu stehen scheint als den menschlichen BesucherInnen. Als sich der unsichere Junge in ein Mädchen aus der Stadt verliebt, gerät die ohnehin fragile Balance zwischen Mutter und Sohn komplett aus den Fugen und die schwüle und zugleich bedrohliche Atmosphäre der Farm mit den träge-schläfrigen Krokodilen, die täglich vor wenigen Zuschauern vorgeführt werden, bildet dabei den Hintergrund für das Geschehen.
Das Debüt des indonesischen Filmemachers Tumpal Tampubolon ist eine Mischung aus Coming-of-Age-Geschichte, Sozialdrama und freudianischem Tierhorror. Beeindruckende Bilder, schleichende Spannung und furioses Schauspiel sorgen für eine Filmerfahrung, die man nicht so bald vergisst.