Ein eindrucksvollen Porträt von Menschen, die zwischen Würde und Verzweiflung balancieren. Hatixhe und Shaban bewirtschaften einen kleinen Hof in den sanften Hügeln des ländlichen Kosovo. Sie haben drei Töchter und leben in einer Großfamilie. Durch den Verrat des Bruders verlieren sie über Nacht ihre Existenzgrundlage. Liridon verkauft die Familienkühe und verschwindet nach Deutschland, und Shaban und seine Frau Hatixhe müssen mit ihren drei Töchtern und Shabans Mutter in den Betondschungel der Hauptstadt Pristina ziehen. Von da werden sie von der rauen Realität einer Stadtgesellschaft empfangen, in der Arbeit oft nicht mehr Ehre, sondern reines Überleben bedeutet.
In einer Welt, in der Geld Macht bestimmt, wird das Menschsein zum teuersten Gut. Der Film wirft eine beunruhigende Frage auf: Wie viel kann ein Mensch ertragen, bevor er zerbricht?