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Grußwort und Informationen


Ehrengast Michael Verhoeven


Special Guest Karl Markovics


Prominente Gäste auf dem Fünf Seen Filmfestival


Internationale Filmemacher auf dem Fünf Seen Filmfestival


Uraufführungen, internationale Premieren, Deutschlandpremieren, Bayernpremieren


Fokus Drehbuch - einzigartig in Deutschland


7 Räume 7 Künste


Gastländer Québec & Taiwan, Partnerland Indien


Filmgespräch am See: Realität und Fiktion – Verfilmte Zeitgeschichte(n)


   

100 Jahre "The Tramp"

Werkschau Charlie Chaplin



Bei dem Film KID AUTO RACES AT VENICE, Chaplins zweitem Film, kam es zum ersten Auftritt des Tramps. Chaplin sollte sich auf Anweisung von Regisseur Lehrman ein neues Kostüm aussuchen. Wie er dazu kam, ist allerdings Inhalt unzähliger Geschichten und Gerüchte: Mal borgte er sich Melone, Stock, weite Hose und falschen Bart von Kollegen aus, mal wurde er von einem Mann in einem Café oder von einem Gemälde inspiriert, mal stammte das Kostüm noch aus seiner Zeit auf Londoner Theaterbühnen, als er für einen viel größeren Kollegen einsprang.
Der watschelnde Gang, die ruckartigen Bewegungen, die ausgebeulte Hose, der Stock, den er immerzu drehte und die Melone, die er entschuldigend zückte, sobald er irgendwo anrempelte - das alles brachte selbst seine Kollegen zum Lachen.
Zudem strahlte die Figur des Tramp eine perfekte Mischung aus Melancholie, Übermut und Humor aus. Die Rolle wandelte sich bald hin zum gutmütigen und träumenden Romantiker, der permanent gegen die Tücken der Gesellschaft ankämpfen musste, welcher der Moderne und Autoritäten wie der Polizei schutzlos ausgeliefert war, aber doch immer einen Weg fand, sich durchzumogeln. Tränen und Lachen lagen hier eng beieinander.
Der Rest ist Geschichte und Filmgeschichte.


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