Sonntag, 11. Oktober 2026


Doris Dörries neuer Kinofilm

Agnieszka Hollands preisgekröntes Drama

Doku über afrikanische Erntehelfer in Süditalien

GRENZEN: Der schwebende Schritt des Storches

Nach dem Bestseller von ELKE HEIDENREICH & BERND SCHROEDER

Frost ohne Schnee und Eis: Mit Diskussion

Filmklassiker mit Marcello Mastroianni und Jeanne Moreau

Kenneth MacMillans Ballett Manon

Architektur: Portrait zweier kreativer Legenden

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11:00Seefeld: Über Unterbiberger - ...
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11:00Nawi - Dear Future Me
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20:15Alte Liebe

11:00Alte Liebe
11:00Gentle Monster
11:00Lügen über meine Mutter
11:00Meeting The Buddha
11:00Vaterland
13:00Emil und die Detektive (2026)
13:30Shaun das Schaf - Spuk im Kürb...
13:30Wer weiß schon, was ein Leben ...
14:00Aristocats
14:00Bagger Drama
15:00Forgotten Island
15:30Spaziergang nach Syrakus
15:45Bibi Blocksberg. Die total verh...
16:00Alte Liebe
16:00Hirten
17:15Forgotten Island, 3D
17:45Primetime, OmU
17:45The Social Reckoning
18:15Corpus Delicti
18:15Frau Winkler verlässt das Haus
19:30Alte Liebe
20:00Lügen über meine Mutter
20:15Frau Winkler verlässt das Haus
20:15The Social Reckoning, OmU
20:30Digger (2026), OmU

AGENDA 21: JÎN

30.7., 19:30 Uhr, Herrsching

Dienstag 30. Juli ’13, 19.30 Uhr - im Rahmen des FSFF
JÎN
Spielfilm über eine junge Frau im türkisch-kurdischen Konflikt
Die 17-jährige Jîn kämpft auf der Seite kurdischer Rebellen im Osten der Türkei. Als sie schließlich desertiert, gerät sie zwischen die Fronten. Vor der grandiosen Kulisse Ostanatoliens - zugleich Märchenwald und Kampfzone – flieht sie vor Militär, Heckenschützen und Männern, die sie als Freiwild ansehen. Doch Jîn ist das kurdische Wort für „Leben“, und die Natur wird ihre Beschützerin. Atemberaubend starker Film des türkischen Regisseurs Reha Erdem, Weltpremiere auf der Berlinale 2012.
Filmgespräch mit Haydar Işık, Schriftsteller und Kolumnist, Mitbegründer des kurdischen P.E.N.-Zentrums in Deutschland

AGENDA 21: Promised Land

23.7., 19.30 Uhr Kino Breitwand Herrsching

Schiefergas-Förderung auch in Deutschland?

Herrschinger AGENDA-21-Filmgespräch am 23. Juli über „Fracking“

Die europäische Kommission befürwortet die Förderung von Schiefergas durch das sogenannte Fracking. Bei dieser Methode werden Wasser, Sand und Chemikalien in tiefe Gesteinsschichten gepresst, um Erdgas aus Schiefer zu lösen und an die Oberfläche zu bringen. Fracking ist jedoch wegen möglicher Umweltfolgen umstritten: Giftige Chemikalien könnten ins Erdreich und ins Trinkwasser gelangen. In den USA wird Fracking bereits in großem Stil angewandt und ist von den Beschränkungen des Trinkwasserschutzes ausgenommen. Polen und Großbritannien wollen diesem Beispiel folgen. Auch die deutsche Bundesregierung will die umstrittene Gasförderung unter gewissen Auflagen zulassen und hat im Frühjahr ein dementsprechendes Gesetz auf den Weg gebracht.

Am Dienstag, den 23. Juli veranstaltet die Herrschinger lokale AGENDA 21 ein Filmgespräch zu diesem aktuellen Thema. Ab 19.30 läuft der Film „Promised Land“ von Gus Van Sant („Good Will Hunting“), der auf der Berlinale 2013 erstmals in Deutschland zu sehen war. Hauptfiguren sind der Unternehmensvertreter Steve Butler (Matt Damon) und seine Mitarbeiterin. Beide reisen in das US-amerikanische Dorf Promised Land, um dort Land für die Gewinnung von Schiefergas zu kaufen. Angesichts der Wirtschaftskrise, die den Farmern zu schaffen macht, glauben die beiden an einen einfachen Job. Doch sie haben ihre Rechnung ohne die eingeschworene Dorfgemeinschaft gemacht, die von einem angesehen Lehrer und einem Umweltaktivisten unterstützt wird.

Im Anschluss an den Film besteht Gelegenheit zur Diskussion mit dem Physiker Dr. Werner Zittel. Er ist ein erklärter und prominenter Kritiker des Fracking und Hauptautor der kürzlich erschienen Studie „Fossile und Nukleare Brennstoffe – die künftige Versorgungssituation“ der Energy Watch Group. Herr Zittel ist außerdem Vorsitzender der Ludwig Bölkow Stiftung und Vorstandsmitglied der ASPO (Association for the Study of Peak Oil and Gas). Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Umweltaspekte der Energieversorgung und die Analyse derzeitiger und künftiger Energieversorgungssysteme.

Kino-Reservierung unter 08152-399610.

Kino-Flyer
Pressefotos

AGENDA 21: Work hard, play hard

18.6.2013, 19:30 Uhr Herrsching

Dienstag 18. Juni ’13, 19.30 Uhr
Work Hard - Play Hard
Doku-Film über die Entgrenzung der Arbeit und das Verschwinden der Privatsphäre
In unserer modernen Leistungsgesellschaft geht es schon längst nicht mehr nur um technische Innovationen. Es geht darum, die Mitarbeiter, das „Humankapital“, so zu manipulieren, dass sie rund um die Uhr zu Höchstleistungen bereit sind. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen, weder das Smartphone noch der Kopf dürfen abgeschaltet werden. Preisgekrönte, beunruhigende Dokumentation über die moderne Arbeitswelt von Carmen Losmann.
Im Anschluss Diskussion über die Entgrenzung der Arbeit und die immer schwierigere Vereinbarkeit von Arbeit und Familie: Filmgespräch mit Dr. Michaela Schier , Sozialforscherin am Deutschen Jugendinstitut Abteilung Familie und Familienpolitik

AGENDA 21: Just the wind

28.5., 19.30 Uhr Herrsching

Dienstag 28. Mai ’13, 19.30 Uhr
NUR DER WIND (Csak a szél)
Spielfilm über die Verfolgung der Roma in Ungarn
In einem ungarischen Dorf wird eine Roma-Familie von rechtsradikalen Milizen ermordet. Eine andere Familie sieht sich ebenfalls von rassistischem Terror bedroht. Weil die Polizei keinen Schutz bietet, wird eine Bürgerwehr aufgestellt. Abends, als die Dunkelheit über das Dorf hereinbricht, rückt man noch enger zusammen als sonst. Es sind Geräusche zu hören, doch das ist hoffentlich „nur der Wind“… Intensiver, mit Laienschauspielern gedrehter Film, „der so leise ist – und doch ein Schrei“ (Tagesspiegel), 2012 mit dem Großen Preis der Jury bei der Berlinale, mit dem Friedenspreis der Heinrich Böll-Stiftung und dem Amnesty-International-Filmpreis ausgezeichnet.
Filmgespräch mit Herbert Heuss, Leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma

AGENDA 21: More Than Honey

Dienstag, 16.4.2013, 19.30 Uhr Herrsching

Walter Haefeker
biozertifizierte Berufsimker
Präsident des Europäischen Berufsimkerverbandes EPBA


More than Honey
CH/D/A 2012, R.: Markus Imhoff, 91 Min.
Eines der wichtigsten Naturwunder unserer Erde schwebt in höchster Gefahr:
die Honigbiene. Das fleißigste aller Tiere, das verlässlich von Blüte zu Blüte fliegt, verschwindet langsam. Es ist ein mysteriöses Sterben, das weltweit mit Sorge beobachtet wird. Denn ein Leben ohne die Biene ist undenkbar. Sie ist die große Ernährerin der Menschen. Aber ihr wird heute Großes abverlangt: der weltweite
Bedarf an Naturprodukten ruht auf ihren zierlichen Flügeln. Zwischen Pestiziden, Antibiotika, Monokulturen und dem Transport von Plantage zu Plantage scheinen
die Königinnen und ihre Arbeiterinnen ihre Kräfte zu verlieren.
MORE THAN HONEY entführt uns in das faszinierende Universum der Biene.
Regisseur Markus Imhoof verfolgt ihr Schicksal von der eigenen Familienimkerei
bis hin zu industrialisierten Honigfarmen und Bienenzüchtern. Mit spektakulären Aufnahmen öffnet er dabei den Blick auf eine Welt jenseits von Blüte und Honig,
die man nicht so schnell vergessen wird.

Zum Film: More than Honey

AGENDA 21: Erlesene Welten - Hungry Minds

19.3.2013, 19.30 Uhr Herrsching

Filmgespräch mit Martina Knittel von der Freiburger Organisation Bookbridge

Erlesene Welten - Hungry Minds
D 2012, R: Beatrix Schwehm. 96 Min.

Ein Film über die Liebe zur Literatur und den Respekt für Wis-sen, das keine Grenzen akzeptiert. Erzählt wird von ungewöhn-lichen Transportmitteln und abenteuerlichen Reisen, von frem-den Kulturen und Lebensstilen, von den Sorgen, Sehnsüchten und Träumen der Menschen in diesen Gebieten.
In den 86 Minuten der Dokumentation bekommt das Publikum Einblicke nicht nur in die wohl kuriosesten Reise-Bibliotheken der Welt, sondern auch in extreme Lebenswelten. Die Kamera folgt drei Protagonisten auf dem recht mühseligen Weg zum lesenden Volk. Wobei die Bibliothekare jeweils die vor Ort übli-che Transportmethode nutzen. Der kenianische Bibliothekar Abdullahi Osman führt eine mit Bücherkisten beladene Kamel-karawane zu den Nomadenstämmen an der Grenze zu Somalia. Der mongolische Kinderbuchschriftsteller Jambyn Dashdondog packt jeden Sommer zwei Kartons voll Bücher, um Kinder in entlegenen Jurtensiedlungen mit Lesestoff zu versorgen. Reicht anfangs noch ein Jeep, so muss es weiter oben in den Bergen ein von einem Yak gezogener Holzkarren tun. Der bengalische Architekt Mohammed Rezwan entwickelt Bibliotheksboote, die selbst während des Monsuns die Menschen mit Büchern ver-sorgen. Sie sind dank hoher Stiftungsunterstützung nicht nur mit Büchern hervorragend ausgestattet, sondern auch mit Compu-tern und einer Solaranlage. Die speist einen Akku, mit dem die Bibliotheks-BesucherInnen ihre Lampen aufladen, um auch noch nach Einbruch der Dunkelheit lesen zu können.
Zu sehen sind im Wechsel exotische Landstriche, von der präch-tigen Regenlandschaft in Bangladesch über die raue, lebens-feindliche Natur der Mongolei zur kargen Dürre in Kenia. Der Film zeigt neben der Leselust der Menschen vor Ort auch Ge-sellschaftsformen, in denen Frauen und Kinder besonderer Förderung und besonderem Schutz bedürfen und in denen Tiere nicht eben liebevoll behandelt werden.

Im Anschluss an den Film besteht Gelegenheit zum Filmgespräch mit Martina Knittel, Projektmanagerin bei BOOKBRIDGE. Die gemeinnützige Stiftung sammelt Bücher und stattet damit Bibliotheken in Entwicklungsländern aus. Sie richtet außerdem Bildungszentren ein, schult Lehrkräfte und fördert soziales Unternehmertum.

Film-Website und Foto

Zum Film: Erlesene Welten - Hungry Minds

AGENDA 21: Count Down am Xingu II

19.2.2013, 19.30 Uhr Herrsching

D 2012, 65 Min., Regie: Martin Keßler

AGENDA-21-Filmgespräch über den Bau des Belo-Monte-Wasserkraftwerks in Brasilien

Am Dienstag den 19. Februar geht es beim Herrschinger AGENDA 21-Filmgespräch um die drohende Zerstörung einer brasilianischen Flusslandschaft. Für die Indigenen des brasilianischen Amazonasgebietes ist der Xingu ein heiliger Fluss. Doch der bislang unberührte Riesenstrom soll zum drittgrößten Wasserkraftwerk der Welt „Belo Monte“ aufgestaut werden, um das Schwellenland Brasilien und internationale Aluminiumkonzerne mit billigem Strom zu versorgen. Rund 600 qkm Urwald werden geflutet und über 30 000 Indigene und Kleinbauern vertrieben. In seiner aktuellen Reportage berichtet Martin Keßler über den Beginn der Bauarbeiten und den anhaltenden Widerstand.

Gast beim anschließenden Filmgespräch ist Annette Wächter, Vorstandsmitglied von Pro Regenwald e.V., einer bundesweiten Organisation zum Schutz indigener Völker und zum Erhalt der Artenvielfalt in den tropischen Regenwäldern.

Kino-Reservierung unter 08152-399610.

Die Reihe Agenda-21-Kino wird gefördert durch die Gemeinde Herrsching.


Agenda 21 Flyer
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