Viele Eindrücke und Bilder des fünften Festivaltages finden Sie wie gewohnt in unserer >>Galerie<<

Taiwan zu Gast in Gauting

Zum traditionellen Taiwan-Empfang, dieses Jahr erstmals in Gauting, wurden drei außergewöhnliche taiwanesische Kurzfilme, darunter die raffiniert experimentelle Romanadaption END OF A CENTURY – MIEA’S STORY, SPRING BEAUTY, der auf einem einst populären Videospiel basiert und THE FREEZER, in dem ein gut gefüllter Kühlschrank als Metapher für die Einsamkeit der Protagonistin steht. Nach diesen kurzweiligen Ausflügen in die taiwanesische Filmlandschaft hießen Festivalleiter Matthias Helwig und Tsong-Ming Hsu, Generaldirektor der Taipeh Vertretung München die zahlreichen Gäste des Empfangs auf der Terrasse des Gautinger Kinos willkommen. Auch Dr. Brigitte Kössiger, Erste Bürgermeisterin der Gemeinde Gauting, war gekommen, um die taiwanesischen Freunde zu empfangen. Bei Frühlingsrollen und Sekt kam man ins Gespräch über die gesehenen Filme und über die langjährige Partnerschaft zwischen Starnberg und Neu-Taipeh. Vor ausverkauftem Kino sahen die Zuschauer dann noch die taiwanesische Spielfilmproduktion ROAD TO MANDALAY, koproduziert von Frankreich und Deutschland, des prämierten Jungregisseurs Midi Z. Ursprünglich in Myanmar geboren, beginnt der Regisseur auch dort die Erzählung seiner zwei burmesischen Protagonisten, die als illegale Migranten fliehen und während ihres Überlebenskampfes in den Städten Thailands ihre Liebe zueinander entdecken. Kunst trifft Film In der Festivalsektion ODEON begegnen sich traditionell die Künste. Am vergangenen Montag gab es in dieser Reihe besonders viel zu entdecken: In der Schlossberghalle brachte die 7. Klasse der Starnberger Montessorischule Biberkor mit beeindruckender schauspielerischer Leistung NATHAN DER WEISE auf die Bühne. Grundlage der Produktion war neben Lessing die Lektüre des Jugendromans "Nathan und seine Kinder" von Mirjam Pressler. Lessing und Pressler erzählen zwar die gleiche, doch auch eine ganz andere Geschichte. Pur und minimalistisch inszeniert, machten 25 Siebtklässler teils in Lessings, teils in ihrer eigenen Sprache die Ringparabel lebendig. Auch in WIR SIND HIER. VORHANG AUF FÜR GAZA, der im Anschluss gezeigt wurde, machen Jugendliche Theater, der große Unterschied ist: Sie leben in einer Krisenregion. Der Dokumentarfilm von Sabrina Dittus erzählt von Teenagern in Gaza, die ihre Erfahrungen und Erlebnisse während des Krieges niederschrieben und zu dem Theaterstück "Die Gaza Monologe" weiterentwickelten. In Seefeld sah das Publikum das neueste Werk der spanischen Regiegröße Carlos Saura, JOTA, ein Tribut an den gleichnamigen Tanz, der in Sauras Heimat Aragonien seinen Ursprung hat. Und in Gauting begaben sich die Festivalbesucher auf die Spuren des weltberühmten Bildhauers AUGUSTE RODIN und seiner rund 37 Jahre andauernden Arbeit am sogenannten Höllentor vor dem Musée des Arts Décoratifs in Paris.Kino, Mond und See 1a-Open-Air-Wetter sorgte für beste Stimmungen in allen Outdoor-Spielstätten. Die Besucher in Starnberg sahen DIE GÖTTLICHE ORDNUNG, persönlich vorgestellt von Regisseurin Petra Volpe und Darstellerin Marie Leuenberger, die Zuschauer am Wörthsee Fatih Akins Buchadaption TSCHICK und in der kleinsten, dafür nicht weniger bezaubernden Außenspielstätte Hochstadt Godards Klassiker AUSSER ATEM.

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Half life in Fukushima

Gauting




Ehrengast Istvan Szabo

Gauting




Talking Sides - Der Fall Furtwängler

Gauting




Hinter der Tür

Gauting




Johannes Grützke - der Maler aus Berlin

Seefeld




Haus ohne Dach

KINO Pfarrstadel Weßling




Empfang Taiwan

Gauting




Wir sind hier, Vorhang auf für Gaza - Theaterstück von Montessori-Schule Biberkor

Schlossberghalle Starnberg




Open Air - Die göttliche Ordnung

Schlossberghalle Starnberg




Die göttliche Ordnung - Regie Petra Volpe und Hauptdarstellerin Marie Leuenberger

Starnberg




Kurzfilme

Starnberg




Haus ohne Dach

Herrsching