1. Daniel O'Dochartaigh, Sandra Wollner, Andreas Pichler, Monica Willi. Ronny Trocker (abwesend) gewann mit DIE EINSIEDLER den Fünf Seen Filmpreis.

  2. Alle Jurys und die Gewinner auf der Bühne bei der Abschlussfeier und Preisverleihung in der Schlossberghalle Starnberg am 5. August 2017

  3. Traumhafte Open-Air-Spielstätten wie hier direkt am Wörthsee-Ufer

  4. Eröffnungsfeier am 27. Juli in der voll besetzten Schlossberghalle Starnberg

  5. Fulminante Eröffnungsfeier mit MAUDIE-Darstellerin Kari Matchett, Eva Mattes, Michaela May, Christoph Ott und Christoph Hahn (beide NFP) sowie Festivalleiter Matthias Helwig

  6. Die Schülerinnen von "Neues Tanzen Starnberg" vor der Vorführung von DANCER

  7. Abendstimmung am Starnberger See bei der Verleihung des DACHS-Drehbuchpreises im Ruderclub Starnberg

  8. Festivalleiter Matthias Helwig mit dem diesjährigen Ehrengast, Oscar-Preisträger und Meisterregisseur István Szabó.

  9. Ehrengast Eva Mattes mit Festivalleiter Matthias Helwig vor der Vorstellung von "Das Sams" und "Deutschland bleiche Mutter"

  10. Abendstimmung auf der legendären Festival-Dampferfahrt mit Open-Air-Kino und Prämierung des besten Kurzfilms

PERSPEKTIVE JUNGES KINO

DAS UNMÖGLICHE BILD

Sieben Beiträge aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz konkurrierten um den Nachwuchspreis PERSPEKTIVE JUNGES KINO. Dieses Jahr geht er an Sandra Wollner für DAS UNMÖGLICHE BILD. Der Preis ist dotiert mit 3.000 Euro, gestiftet von der Stadt Starnberg.

Die Jurymitglieder Bernhard Blöchl, Dagmar Hirtz, Thomas Lassonczyk, Anca Miruna Lăzărescu und Christoph Schropp begründen ihre Wahl wie folgt:

Was muss ein Film haben, um im Wettbewerb "Perspektive Junges Kino" zu gewinnen? Vorrangig sollte er, da waren wir uns in der Jury einig, ein Wagnis eingehen. Er sollte überraschen, eine Vision haben und neue filmische Wege gehen. DAS UNMÖGLICHE BILD von Sandra Wollner ist so ein filmisches Wagnis, eines, das seinem Home-Video-Stil konsequent vertraut. Das Ergebnis ist ein Kinofilm gewordenes 8mm-Experiment.

Aber nicht nur das Formale und die ungewöhnliche Erzählstruktur begeistern. Die Regisseurin gibt in ihrem Spielfilm-Debüt authentische Einblicke in eine Wiener Familie in den Fünfzigerjahren. Ausstattung, Kostüme und Kamera sind hervorragend. Die Schauspieler überzeugen in ihrer kernigen, in ihrer Zeit gefangenen Art. Positiv aufgefallen ist auch der mitunter trockene Humor der 13-jährigen Protagonistin, die uns mit ihrem subjektiven Blick durch die Kamera durch die Geschichte führt. Und uns langsam, aber sicher ein düsteres Familiengeheimnis sowie - in mehrfacher Hinsicht - die Endlichkeit vor Augen führt. "Mit der Erinnerung ist es komisch", sagt Johanna an einer Stelle. "Meistens weiß ich gar nicht, welche Bilder von mir kommen und welche von den anderen und welche überhaupt erfunden sind." Das Spiel mit den Bildern – DAS UNMÖGLICHE BILD macht es möglich. Von der Regisseurin wünschen wir uns weitere Wagnisse. Herzlichen Glückwunsch!