1. "Schule, Schule - Die Zeit nach Berg Fidel" Filmgespräch mit Regisseurin Hella Wenders, die eigens aus Berlin anreist (26.11.).

  2. Am Mittwoch, 26.11. fällt der Startschuss zum 4. Kinderfilm- und Jugendfilmfestival - wir freuen uns auf die Festivaltage mit unseren jungen Besuchern!

  3. "Life on the Border" - Kinder aus Syrien erzählen von ihren Erlebnissen

  4. Am Mittwoch, 22. November geht`s los! Film ab!

  5. Ein berührender und sensibel beobachtender Film - "Miss Kiets Children". Prädikat sehenswert!

  6. Kurzfilmwettbewerb: Drehe deinen eigenen Film!
    Präsentation am Samstag, 25. November um 10 Uhr im Kino Breitwand Starnberg

  7. Mitmachkino und Aktionstag - ein muss für alle jungen Filmfans! Eintritt frei.
    Mittwoch, 22. November von 10 bis 13 Uhr im Kino Breitwand Gauting

  8. Lasst euch heftige Wunden schminken beim Mitmachtag! Eure Eltern werden begeistert sein :)

  9. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt... beim Basteln am Mitmachtag, 22.11.17, Kino Gauting

  10. Mitten im Kino: Filmfestleiter Matthias Helwig ist schon voll motiviert!

  11. Spannende Filmpremieren könnt Ihr auf unserem Festival erleben

  12. Der Workshopfilm der Schauspielschule Schwarz macht immer wieder Spaß

PERSPEKTIVE JUNGES KINO

DAS UNMÖGLICHE BILD

Sieben Beiträge aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz konkurrierten um den Nachwuchspreis PERSPEKTIVE JUNGES KINO. Dieses Jahr geht er an Sandra Wollner für DAS UNMÖGLICHE BILD. Der Preis ist dotiert mit 3.000 Euro, gestiftet von der Stadt Starnberg.

Die Jurymitglieder Bernhard Blöchl, Dagmar Hirtz, Thomas Lassonczyk, Anca Miruna Lăzărescu und Christoph Schropp begründen ihre Wahl wie folgt:

Was muss ein Film haben, um im Wettbewerb "Perspektive Junges Kino" zu gewinnen? Vorrangig sollte er, da waren wir uns in der Jury einig, ein Wagnis eingehen. Er sollte überraschen, eine Vision haben und neue filmische Wege gehen. DAS UNMÖGLICHE BILD von Sandra Wollner ist so ein filmisches Wagnis, eines, das seinem Home-Video-Stil konsequent vertraut. Das Ergebnis ist ein Kinofilm gewordenes 8mm-Experiment.

Aber nicht nur das Formale und die ungewöhnliche Erzählstruktur begeistern. Die Regisseurin gibt in ihrem Spielfilm-Debüt authentische Einblicke in eine Wiener Familie in den Fünfzigerjahren. Ausstattung, Kostüme und Kamera sind hervorragend. Die Schauspieler überzeugen in ihrer kernigen, in ihrer Zeit gefangenen Art. Positiv aufgefallen ist auch der mitunter trockene Humor der 13-jährigen Protagonistin, die uns mit ihrem subjektiven Blick durch die Kamera durch die Geschichte führt. Und uns langsam, aber sicher ein düsteres Familiengeheimnis sowie - in mehrfacher Hinsicht - die Endlichkeit vor Augen führt. "Mit der Erinnerung ist es komisch", sagt Johanna an einer Stelle. "Meistens weiß ich gar nicht, welche Bilder von mir kommen und welche von den anderen und welche überhaupt erfunden sind." Das Spiel mit den Bildern – DAS UNMÖGLICHE BILD macht es möglich. Von der Regisseurin wünschen wir uns weitere Wagnisse. Herzlichen Glückwunsch!