Kultkino: Bonanza

Samstag, 28.2.2015, 22:15 Uhr, Herrsching

Kultkino im Kino Herrsching

Wir zeigen zwei Serienfolgen von Robert Altman

Filminfo und Reservierung: Bonanza

Tango im Kino: Man muss mich nicht lieben

Freitag, 27.2.2015, 19:30 Uhr, Seefeld

In Zusammenarbeit mit "Tango a la carte" zeigen wir den Film Man muss mich nicht lieben und bieten im Anschluss in der Lounge die Möglichkeit Tango zu tanzen.
Eintritt: 10,- Euro

Man muss mich nicht lieben

FR 2005, 93 Min., Regie: Stéphane Brizé, Darsteller: Patrick Chesnais (Jean-Claude Delsart), Anne Consigny (Françoise), Georges Wilson (M. Delsart, le père de Jean-Claude),

Von wegen Lebensfreude: Jean-Claude ist über 50 - und Gerichtsvollzieher. Pfändet und setzt Schuldner vor die Tür. Man liebt ihn nicht, versteht sich. Bis er sich aufrafft, einen Tango-Tanzkurs anzutreten ...
Er trifft auf Francoise, die ihn verzaubert. Plötzlich fühlt er, was es heißt, allein zu sein - und wagt, schüchtern und leise zu hoffen. Doch Francoise steht vor der Hochzeit mit einem verhinderten Künstler. Tief ist die Verwirrung der Gefühle, in die sie Jean-Claudes wortloses Werben stürzt ...

PRESSE: Stephane Brize hat alles Offensichtliche und Vordergründige dieses Szenarios eliminiert. Er spürt dem Verdrängten und Verborgenen in den Gesten und Blicken nach und eröffnet mit seiner zärtlichen Zurückhaltung einen Raum für Menschen, die man unter normalen Umständen leicht übersieht.(SZ)
"Stephane Brizé gelingt mit seinem Spielfilmdebut ein kleines Wunder und große Kinokunst. Er zelebriert den Reiz des Schweigens, die Symbolik von Gesten, die Bedeutung von Blicken und serviert kein plattes Hollywood-Ending, sondern ein fantasievolles und offenes Ende. Man muss diesen sperrigen Menschen nicht lieben. Aber man tut es. Aus ganzem Herzen!" (BLICKPUNKT: FILM)

Filminfo und Reservierung: Man muss mich nicht lieben

Agenda 21: Zum Beispiel Suberg

Dienstag, 24.2.2015, 19:30 Uhr, Herrsching

Doku-Film über den "Strukturwandel" eines Dorfes
(Dokumentarfilmpreis auf dem Fünf Seen Filmfestival 2014)


Der Filmemacher Simon Baumann ist in Suberg, einer 600-Seelen-Gemeinde in der Nähe von Bern aufgewachsen und will nun dort wieder Fuß fassen. Mit melancholischen Bildern und satirischen Untertönen erfasst er die Veränderung des Ortes vom Bauerndorf zur anonymen Schlafgemeinde: Bauboom, Zersiedelung, Verkehrszunahme, Vereinsamung und Verlust des Gefühls der Zusammengehörigkeit.
„Man sagt, die Welt sei ein Dorf geworden. Nehmen wir an, dieses Dorf heiße zum Beispiel Suberg, dann kann man hier die ganze Welt sehen.“

Anschließ. Filmgespräch mit Martin Wölzmüller Bayerischer Landesverein für Heimatpflege e.V.

Filminfos und Reservierung: Zum Beispiel Suberg

Stummfilm mit Live-Musik: Safety Last

Sonntag, 22.2.2015, 11:00 Uhr, Starnberg

Wir freuen uns, Sie zu diesem beeindruckenden Stummfilmklassiker mit Harold Lloyd ins Kino Starnberg einzuladen
- mit der kongenialen neuen musikalischen Interpretation von Tempo Nuevo.

"Safety Last!" hat Harold Lloyd unsterblich gemacht!
Hollywoods erfolgreichster Komiker der 20er Jahre schuf mit dieser atemberaubenden "thrill-comedy" ein Meisterwerk, dessen Schlusssequenz sich in das Gedächtnis jedes Zuschauers eingräbt: Das Bild von Harold, der an einem Uhrzeiger hängt, während unter ihm eine Straßenschlucht gähnt, ist eine Ikone der Filmkunst.

Künstlerfilme im Gespräch: Jackson Pollock

Mittwoch, 18.2.2015, 19:00 Uhr, Seefeld

Im Gespräch mit Susanne Hauenstein

Wir zeigen folgende zwei Filme über den amerikanischen Expressionisten:

"Jackson Pollock" - Dokumentarfilm (19:00 Uhr)
2009, 52 Minuten, Regie: Kim Evans

"Jack the Dripper" spottete 1956 das 'Time Magazin' über einen der bedeutendsten amerikanischen Maler des 20. Jahrhunderts. Er tat dies, weil Pollock für etwas Neues stand: Mit seiner innovativen Maltechnik des Schüttens (dripping) und Tropfens (pouring) entwickelte er das 'action painting' und brachte radikal subjektive Werke hervor, die die Welt der Kunst revolutionierten. Pollock verkörperte jedoch auch das Image eines sinnsuchenden und trinkenden Künstlers, das durch seinen frühen Tod zur Legende wurde. Kim Evans porträtiert den Mythos Pollock, dessen abstrakte Gemälde von den Medien als Inbegriff einer eigenständigen amerikanischen Kunst gefeiert wurden.

"Pollock" (Spielfilm): Beeindruckendes Biopic! (Ca. 20:15 Uhr)
USA 2000, 123 Min., FSK ab 12 Jahren, Regie: Ed Harris, Darsteller: Ed Harris, Marcia Gay Harden

Jackson Pollock, ein verbitterter amerikanischer Maler, lernt 1941 auf einer Vernissage die Jungkünstlerin Lee Krasner kennen. Die junge Frau interessiert sich für den Maler und für seine Werke. Sie werden ein Paar. Als Lee das überragende Talent, über das Jackson verfügt, bemerkt, vernachlässigt sie für ihn ihre eigene Karriere um ihn zu unterstützen. Peggy Guggenheim erklärt sich bereit, Pollocks Werke in ihrer Galerie Art of This Century in Manhattan auszustellen. Die Ausstellung ist ein voller Erfolg, Pollocks Name ist in aller Munde. Das Life Magazine bezeichnet ihn sogar als einen der wichtigsten Künstler der Welt. Doch der Ruhm steigt Pollock bald zu Kopf. Schon vorher dem Alkohol nicht abgeneigt, trinkt er nun bis zum Exzess. Seine Frauengeschichten - unter anderem mit Peggy Guggenheim – zerstören seine Beziehung zu Lee.

Presse: "...ein ebenso interessanter wie unterhaltender Film, der nicht nur ein wichtiges Kapitel amerikanischer Kunstgeschichte vermittelt, sondern zugleich die Mechanismen der Kunstszene durchleuchtet und Einblicke in eine intensiv gelebte Liebes- und Arbeitsbeziehung gewährt". (film-dienst)

Wunschfilm: Tod in Venedig

Mittwoch, 18.2.2015, 19:00 Uhr, Seefeld

Mit Einführung durch Filmjournalist Thommy Lochte

Tod in Venedig


Italien 1970, 130 Min., FSK ab 12 Jahren, Regie: Luchino Visconti, Darsteller: Björn Andersson, Silvana Mangano

Luchino Visconti interessierte an Thomas Manns Novelle vor allem "das menschliche Drama eines Künstlers, die Geschichte seiner Einsamkeit und seiner Verzweiflung". Es geht um Altern, Verfall und Tod, um das Sterben eines tief verunsicherten Menschen und den Zusammenbruch der Wertmaßstäbe einer degenerierten Gesellschaft. Das Dionysische siegt über das Apollinische, das Rauschhafte über die Vernunft.
Thomas Mann hat als Schauplatz mit Bedacht Venedig gewählt, einen Ort, der nicht nur als Stadt der Liebe gilt, sondern auch als Symbol der Schönheit und des Verfalls.
Musik aus Gustav Mahlers 3. und 5. Sinfonie untermalt die ästhetischen Bilder dieses elegischen Films, der die morbide Atmosphäre der Novelle kongenial wiedergibt, auch wenn Luchino Visconti aus dem berühmten Schriftsteller einen gescheiterten Komponisten macht und an einigen weiteren Stellen von der literarischen Vorlage abweicht. (Die Episode mit der Prostituierten Esmeralda stammt aus Thomas Manns Roman "Doktor Faustus"

Eintritt: 5,- Euro, Gildepassinhaber frei

Filminfos und Reservierung: Tod in Venedig

Werkschau von Filmen von Wolf Gaudlitz

Sonntag, 8.2. & 15.2., 11:00 Uhr, Seefeld

Werkschau der Filme von Wolf Gaudlitz

Alle Filme in Anwesenheit von Wolf Gaudlitz


18.01., 11 Uhr Starnberg: Taxi Lisboa (1996)
25.01., 11 Uhr Seefeld: Palermo flüstert (2001)
01.02., 11 Uhr Seefeld: Sahara Salaam (2014)
08.02., 11 Uhr Seefeld: Die Väter des Nardino (1988)
15.02., 11 Uhr Seefeld: Blaue Wüste (1992)

"Wolf Gaudlitz macht das europäische Kino, von dem andere nur träumen können!" (Michael Althen, SZ, 1992)
"Nur wenige erfinden sich so oft selbst wie Wolf Gaudlitz" (FAZ, 1999)
"Langeweile? Bitte was ist denn das für ein Fremdwort?!" (Wolf Gaudlitz allzeit bis zum letzten Atemzug)

Wolf Gaudlitz ist ein Kino-Nomade, der mit der Kamera durch die Welt zieht und Filme abseits der gängigen Wege macht.Er ist der erste europäische Filmemacherschüler von Meisterregisseur Im Kwon-Taek (Südkorea, 1991), Schüler und Schauspieler bei/mit Federico Fellini (1981,82), und vor allem Regisseur wunderbar poetischer Filme.

"Taxi Lisboa" gilt neben "La Ville Blanche" von Alain Tanner als der erfolgreichste portugiesische Film, der von einem Nicht-Portugiesen gedreht wurde.

"Die Väter des Nardino" (1989) Tragikomödie über halsstarrige alte Männer, die ihre Freundschaft wiederentdecken. Dorfbürgermeister Virgilio wird auf Sizilien zu Grabe getragen. Ein alter Mann nimmt nicht an der Trauerfeier teil: der Weinbauer Pasquale, der in seiner Jugend eng mit Virgilio befreundet war. Durch eine Lappalie haben sich beide einst zerstritten. Nun ist es zu spät für die Versöhnung. Virgilio ist tot, und doch erscheint er dem einsam auf dem Dorfplatz sitzenden Pasquale. Zeuge der Begegnung wird nur der Dorftrottel Nardino, der als Findling in dieses Dorf kam. Die in Rückblenden erzählte, besinnliche Komödie besticht durch ihre gelöste Atmosphäre und die stimmigen Charaktere.

Mit "Sahara Salaam" stellte er unter Beweis, dass es sich weiterhin lohnt gegen alle Verbote, Prognosen und Mutmaßungen anzulaufen, damit am Ende bewegte Bilder die Herzen der Zuschauer bewegen - auch wenn es keine Filmförderung, keine finanzielle Unterstützung gibt.

"Blaue Wüste"
Wo Gaudlitz drauf steht, ist auch Gaudlitz drin! Und bei diesem Film mindestens doppelt!

1991 war's mehr als nur ein irrwitziger Gedanke: Wasser in die Wüste Ténéré zu tragen. Ein Roadmovie, ein Film im Film und ein Projekt, das an seiner eigenen absurden Handlung scheitert und am Unvermögen nur Europäer mitten in Afrika zu sein. Als der 93 Minuten lange 35mm Spielfilm von Wolf Gaudlitz fertig war, meinte er, dass das deutsche Publikum für diese doch recht post-poppige Film- und Sichtart noch nicht "frei" genug sei und beschloss den Film einfach in die Schublade zu stecken. Geplanter Kinostart sollte zehn Jahre später sein. Dann geschah aber 9/11 und Wolf Gaudlitz fuhr wieder in die Wüste für "Sahara Salaam". Also sagte er: "Warten wir eben zwanzig Jahre!" Als die zwanzig Jahre herum waren, war er mit "Sahara Salaam" immer noch in der Wüste und er sagte: "Machen wir dreißig draus!"
Jetzt war es Matthias Helwig, der sagte: "Wenn Du jetzt noch sieben Jahre wartest, dann gibt es vielleicht keine Filmprojektoren mehr!" - "Gut" sagte Gaudlitz, "dann machen wir es eben zu meinem 60. Geburtstag, weil es zum möglichen 70. vielleicht keinen Gaudlitz mehr gibt.

So machen wir eine "Blaue Wüste-Party", bei der man bitte berauscht und von eigenen Träumen erfüllt ins Kino kommen sollte, um einem möglichen grauen Wintertag mit sonnigem Lachen zu begegnen!

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