Live aus India: Udaan, OmU

Am 1.3. und 6.3.2011 in Herrsching und Starnberg

Bollywood and Beyond

Indien 2010, 138 min., Hindi/EU,
Regie: Vikramaditya Motwane
mit Rajat Barmecha, Ronit Roy, Ram Kapoor, Aayan Boradia

Der 17-jährige Rohan träumt von geistigen Höhenflügen (Udaan): Bis dahin ist aber ein langer Weg, zumal er erst einmal von der Schule fliegt. Zu Hause angekommen will er wieder in sein früheres Zimmer einziehen, aber inzwischen wohnt da Arjun, sein Halbbruder, von dessen Existenz Rohan noch nichts wusste. Rohan muss bei seinem Vater, einem Unternehmer der Schwerindustrie,arbeiten und nun Ingenieurwesen studieren. Es geht ihm nicht gut damit, da er ja mal ganz andere Pläne hatte. Aber es gibt da noch jemanden, der vielleicht alles wieder in die richtigen Bahnen lenken könnte.

Dienstag, 1.3., 19.30 Uhr Herrsching mit Einführung
Sonntag, 6.3., 11.00 Uhr Starnberg

Soundtracks: Ricardo Volkert

Romance de la Luna

Freitag, 4.3.2011, 20.30 Uhr Kino Lounge Schloss Seefeld
LIVE-Musik, Bild und Poesie, anshcl. Bin ich schön? von Doris Dörrie
Eintritt: 15 Euro für Musik + Film

Eine bildhaft musikalische Reise durch Andalusien mit Musik, Poesie und bewegten Fotocollagen

Ricardo Volkert gießt die Lyrik spanischer Dichter in Töne. Mit seiner Musik verknüpft er
Elemente des traditionellen Flamenco mit dem Gesang des Cantautor, des spanischen Songwriter,
und bringt damit Träume, Visionen und Gefühle zum Klingen. Rhythmus, Technik
und Emotion des Flamenco bildet die musikalische Basis für seine Vertonungen berühmter
spanischer und lateinamerikanischer Poeten (Federico Garcia Lorca, Rafael Alberti,
Antonio Machado, Pablo Neruda u.a.).
Eine visuelle Umsetzung dieser Poesie aus Worten und Musik synchronisiert Enrico de Ellex.
Indem er Fotografien Andalusiens zu den Klängen der Gitarre auf eine Leinwand projiziert,
entstehen bewegte Gedichte.
„Sanft erzählt Volkert, wovon die Lieder der spanischen Dichter künden – von der Liebe,
natürlich, von der Einsamkeit. Dann hebt er an, spielt das, was andere nur fühlen. Und in
dem so streng wirkenden Kultursaal des Otto-Hellmeier-Museums drehen sich plötzlich
Tänzerinnen wie im Traum und fast hundert Zuschauer verlieren sich in der Musik.“
Starnberger SZ
„Der Herrschinger, der lange in Spanien lebte traf die Charakteristika des Flamenco genau.
Der Gesang hoch, mit leicht kehliger Rauheit, dazu eine virtuos zwischen Lyrik und Dramatik
springende Gitarre: Das hatte nicht nur Klasse, sondern geradezu Rasse.“
Weilheimer Merkur

Knastfilme

12 Filme über Freiheitsdrang und - beraubung

Anlässlich des Kino-Startes des fulminanten Gewinners des Fünf-Seen-Filmfestivals 2010 \"Picco\" zeigen wir 12 Filme über das vom Kino sehr geliebte Sujet des Gefängnisses. Neben beengenden und offenen, packenden und berührenden Szenen und Einstellungen kreisen die Filme immer wieder um die Eigenständigkeit der Protagonisten, um ihren unbedingten Willen, ihren Weg zu gehen, um ihren Freiheitsdrang und das geradezu schlimmste Urteil für sie - die Freiheitsberaubung.

Die Filme und Termine

Ab 3.2. Picco (täglich in Seefeld - Gewinner des Fünf Seen Filmfestivals 2010:

20.2., 11.00 Seefeld, 24.2., 22.15 Starnberg
Papillon
USA 1974, 140 min., Regie: Franklin Shaffner, mit Steve McQueen, Dustin Hoffman
Ein franzöischer Tresorknacker mit dem Spitznamen \"Papillon\" wird 1932 wegen Mordes zu lebenslanger Verbannung in Französisch-Guyana verurteilt. Mehrmals versucht er, von den berüchtigten Sträflingsinseln zu fliehen, wird gefasst ... und gibt nicht auf.

21.2., 21.45 Seefeld, 27.2., 22.15 Starnberg :
Blues Brothers
USA 1980, Regie: John Landis, 130 min., mit Dan Aykroyd, John Belushi
Überdreht und urkomisch, albern und ausgelassen. Zwischen turbulenten Verfolgungsjagden treten legendäre Jazzmusiker auf. Die furiose Mischung aus Musik, Klamauk, Action und Road Movie gilt zu Recht als Kultfilm.

22.2., 21.45 Seefeld, 28.2., 22.15 Starnberg
My Greatest Escape
(Ne me libérez pas, je m\'en charge) Fr 2010, 107 min., OV, Regie: Fabien Godet
Dokumentation über Michel Vaujour, einen der notorischsten Ganoven Frankreichs. Zu insgesamt 30 Jahren Haft verurteilt, hat er etwa 27 Jahre im Gefängnis verbracht, ist aber immer wieder entkommen, was ihn vielen sympathisch gemacht hat. Nach seiner Definition ist das Gefängnis ein Ort, aus dem man fliehen muss.

23.2., 21.45 Seefeld, 1.3., 22.15 Starnberg
Flucht von Alcatraz
USA 1979, 112 min., Regie: Don Siegel, mit Clint Eastwood
Bankräuber Frank Lee Morris wird 1962 auf der Felseninsel Alcatraz in der Bucht von San Francisco eingesperrt. Er findet trotz scheinbarer Ausweglosigkeit zwei Gleichgesinnte. Gemeinsam wollen sie dem Grauen des Felsenkerkers und seiner Wächter entfliehen.

25.2., 26.2.,22.15 Seefeld, 2.3. 22.15 Starnberg
Ein Mann von Welt
Norwegen 2009, Regie:Hans Petter Moland, mit Stellan Skarsgard, Björn Floberg
Schwarzer Humor vom Feinsten: Ulrik kommt aus dem Gefängnis und strebt ein ruhiges Leben an, was ihm aber wegen Frauen, Sohn und alten Kumpels nicht gelingen will.

23.2., 22.15 Starnberg, 24.2., 21.45 Seefeld
Down by Law
USA , 100 min., Regie: Jim Jarmush, mit Roberto Benigni, Tom Waits, John Lurie
Drei aus dem Gefängnis Ausgebrochene mit unterschiedlichen Temperamenten – ein desillusionierter Discjockey, ein großspuriger Zuhälter und ein warmherziger Italiener – lernen sich erst auf der Flucht kennen und schätzen.

20.2., 22.15 Starnberg, 27.2., 11.00 Seefeld
Der Unbeugsame
(Cool Hand Luke) USA 1966, Regie: Stuart Rosenberg, mit Paul Newman
„Luke“ Jackson kommt wegen einer Bagatelle ins Gefängnis. Die Aufseher sind gegen ihn und „Dragline“ fordert ihn heraus. Er wird von ihm niedergeschlagen, gibt aber nie auf. OSCAR-Nominierung für Paul Newman und OSCAR für George Kennedy als bester Nebendarsteller.

20.2., 11.00 Starnberg, 27.2., 21.45 Seefeld
Die Verurteilten
USA 1994, 140 min., Regie: Frank Darabont, nach einem Roman von Stephen King, mit Morgan Freeman, Tim Robbins
Aufgrund von Indizien wird der Bankmanager Andy Dufresne wegen Doppelmordes zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt. Als nach Jahrzehnten ein neuer Häftling auftaucht, der Andys Unschuld beweisen könnte, verhindert das der korrupte Gefängnisdirektor. Andy rächt sich auf intelligente Weise.

21.2., 22.15 Starnberg. 28.2., 21.45 Seefeld
Hunger
Irland 2008,91 min. Regie: Steve McQueen, mit Michael Fassbender, Liam Cunningham Im Gefängnis geht einer seinen Weg bis zum Schluss: Er verweigert die Nahrung. Großartiger, dreigegliederter, kompromissloser Film.

22.2., 22.15 Starnberg, 1.3., 21.45 Seefeld
Die Klapperschlange
USA 1981, 100 min., Regie: John Carpenter, mit Kurt Russell
Damalige Zukunftsvision: 1997 wird die Maschine des US-Präsidenten über Manhattan zum Absturz gebracht. Er überlebt in seiner Rettungskapsel, aber nicht einmal das Militär wagt ihn zu bergen, denn die Insel wurde in ein riesiges Gefängnis umfunktioniert, in dem drei Millionen Verbrecher ohne Wärter leben .

22.2., 22.15 Starnberg, 2.3., 21.45 Seefeld
Ein Prophet
Fr 2009, 155 min., Regie: Jacques Audiard, mit Tahar Rahim, Niels Arestrup
Einer der besten Filme 2009. Malik, ein kleiner Ganove, arbeitet sich Schritt für Schritt im Gefängnis in der Hierarchie nach oben, bis er als Boss die Gitterstäbe hinter sich lässt. In diesem Film gibt es keine Szene zuviel.

Programm

Lo piel que habito – Die Haut, in der ich wohne

Film im spanischen Original mit Untertiteln

Schloss Seefeld: Dienstag, 28.2.2012, 20 Uhr - Starnberg: Mittwoch, 1.3.2012, 19.00 Uhr

Lo piel que habito – Die Haut, in der ich wohne

Es 2010, 125min, FSK ab 0 Jahren, Regie: Pedro Almodovar, mit Fernando Cayo , Antonio Banderas, Marisa Paredes

Basierend auf dem gleichnamigen Roman der französischen Autorin Thierry Jonquet erzählt der Film gleich mehrere Geschichten, die alle die sexuellen Abgründe der menschlichen Spezies behandeln, und der Frage nachgeht, wie wir in unserem Innersten wirklich sind, trotz jeder Hülle.
Verfilmung des Bestsellerromans von Thierry Jonquet: Vor zwölf Jahren wurde dem Schönheitschirurgen Dr. Robert Ledgard das Liebste genommen, was er hatte. Bei einem schweren Autounfall konnte sich seine Frau nicht mehr aus dem Autowrack befreien und verbrannte bei lebendigem Leibe. Seitdem geht Robert Ledgard ganz in seinen Forschungen nach der ultimativen Haut auf, die dieses Unglück verhindert hätte.

Wunschfilm im Februar: True Grit (1969)

Mittwoch, 23.2.2011, 20.30 Uhr - Kino Seefeld

Anlässlich der Neuverfilmung durch die Gebrüder Coen und der Oscarnominierung zeigen wir das Original:

True Grit
USA 1969, 128 min., Regie: Henry Hathaway, mit John Wayne, Dennis Hopper, Robert
Duvall

Mattie Ross soll in Fort Smith die Leiche ihres getöteten Vaters identifizieren. Dieser wurde von Tom Chaney erschossen. Da die Behörden die Suche nach dem Mörder eingestellt haben, muss die junge Mattie nun auf eigene Faust handeln. Sie engagiert für 100 Dollar den trunksüchtigen und raubeinigen U.S. Marshall Rooster Cogburn (John Wayne) und begibt sich zusammen mit ihm auf eine Reise durch die Weiten der Prärie. Ihnen schließt sich der junge Texas Ranger La Boeuf an, der Chaney stellen und das auf ihn ausgesetzte Kopfgeld kassieren will ...
Einziger OSCAR für John Wayne. Der amerikanische Western hatte in den 40er und 50er Jahren seine Glanzzeit. Als der Film entstand, war dieses Genre bereits dabei, abzuklingen. Deshalb zeigten sich die Helden oft müde und gebrochen. So auch hier, wo John Wayne einen gealterten Haudegen spielt, wie in den meisten seiner späten Western.

Mit Einführung durch Filmjournalist Thomas Lochte

English Cinema im Februar 2011

Nowhere Boy, OmU


Termine:
Mo, 21.2.2011, 19.30 Uhr - Kino Herrsching
Mi, 23.2.2011, 19.30 Uhr - Kino Starnberg

Nowhere Boy

GB/Kanada 2009, 98 min.,
Regie: Sam Taylor-Wood,
mit Aaron Johnson, Kristin Scott Thomas, Thomas Brodie

Bevor John Lennon mit den Beatles zum Weltstar wurde, war er ein ganz normaler Teenager mit den üblichen Sorgen und Nöten seines Alters. In der stickigen Atmosphäre der bigotten 50er Jahre wird John von seiner pedantischen Tante Mimi aufgezogen. Seine Mutter hatte ihn überstürzt verlassen, als er fünf war. Mit 15 erfährt John, dass sie mit Mann und Kindern in unmittelbarer Nachbarschaft wohnt, und er nimmt Kontakt zu der lebenslustigen Frau auf. Der Spagat zwischen beiden Frauen wird für den Jungen, der gerade seine ersten musikalischen Gehversuche macht, zur seelischen Zerreißprobe.

Spanische Filme/Cine Latino im Februar 2011

Im Oktober werden Wunder wahr - Octubre, OmU


Termine:
Di, 15.2.2011, 19.30 Kino Seefeld
Mi, 16.2.2011, 19.30 Uhr Kino Starnberg

Octubre – Im Oktober werden Wunder wahr
Peru 2010, 83 min., OmU,
Regie: Daniel Vega, Diego Vega,
mit Bruno Odar, Gabriela Velásquez, Carlos Gasols

Die peruanische Komödie über Sehnsucht und Einsamkeit ist eine kleine, feine Entdeckung! Eine der Prostituierten, die Pfandleiher Clemente regelmäßig besucht, legt ihm eines Tages ein kleines Kind in die Wohnung und verschwindet. Das Leben des eher griesgrämigen Mannes gerät gehörig durcheinander: Eine Frau muss her und sich um das Baby kümmern. Stoneface Clemente heuert die alleinstehende Nachbarin Sofia an, die sogleich umfassendere Pläne schmiedet. Doch zunächst muss der Familienvater in spe noch begreifen, wie freudlos und eintönig sein Leben im Grunde ist. Zu beobachten, wie
dieses Erkenntnisdämmern sich in elliptisch montierten, statischen Einstellungen ganz
allmählich vollzieht, ist eine Lehrstunde in lakonischem Witz.

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