Let´s make Money

Di 2.Dezember 2008, 19:30

Dokumentarfilm über das internationale Finanzsystem

Wohin fließen die Abermilliarden, die unseren Banken und Versicherungen zur Anlage anvertraut werden? Wie vermehrt sich unser Geld? Wer macht damit wirklich Gewinne, wer zahlt drauf? Warum war eine internationale Finanzkrise unausweichlich? Der österreichische Dokumentarfilmer Erwin Wagenhofer („We feed the world“) unternimmt eine Reise vom Finanzzentrum London über den afrikanischen Kontinent nach Indien und zurück in die Berge der Schweiz und an die Costa del Sol. Dabei wird offenbar, dass das viele Geld nicht dazu genutzt wird, das Wohl der Menschheit zu steigern, sondern dass man im Moment einer Konto-Eröffnung sein Geld für den globalen Ausbeutungskampf zur Verfügung stellt.

Filmgespräch mit Dr. Sepp Dürr, Mitglied des Untersuchungsausschusses zur Bayern-LB, Fraktion die GRÜNEN im Bayerischen Landtag

Filmdiskussionen zum aktuellen Thema: Let\'s make money

Starnberg, 30.11. um 11.00 Uhr

Der österreichische Dokumentarfilm „Let’s make Money“ folgt der Spur des Geldes im weltweiten Finanzsystem. Die meisten von uns haben ihr Geld auf einem Bankkonto oder einem Sparbuch liegen. Doch die wenigsten wissen, was mit ihrem Geld geschieht, oder wo es sich befindet. Sicher ist nur, dass es sich nicht bei der Bank befindet, der wir es anvertraut haben.
Der Dokumentarfilmer Erwin Wagenhofer („We feed the World“) blickt hinter die Kulissen der bunten Prospektwelt von Banken und Versicherern. Er zeigt Auswirkungen auf das Leben spanischer Bauarbeiter, afrikanischer Bauern oder indischer Arbeiter. Wir sehen einen österreichischen Industriellen, der mit Geldern von Pensionsfonds Fabriken in Indien baut. Sobald wir ein Konto eröffnen, klinken wir uns in die weltweiten Finanzmärkte ein – ob wir wollen oder nicht.
Nach seinem Film über die Nahrungsmittelproduktion in einer globalisierten Welt erläutert
Wagenhofer nun den Zuschauern die weltweiten Finanzströme. Seine These: Wer Geld auf einem Bankkonto deponiert, fördert die Ungerechtigkeit. Denn das Geld investieren die Manager
in armen Ländern, um damit maximalen Profit zu erzielen. Dabei beuten sie praktisch zwangsläufig die dortige Bevölkerung aus. Denn „Outsourcing“ funktioniert eben nur, wenn sich durch niedrigere Produktionskosten der Gewinn maximieren lässt. Die meisten von uns interessiert es auch nicht, weil wir gerne dem Lockruf der Banken folgen: „Lassen Sie ihr Geld arbeiten!“ Doch Geld kann nicht arbeiten: Arbeiten können nur Menschen, Tiere oder Maschinen. Wagenhofer liefert eine Analyse des heutigen Finanzsystems, das bekanntermaßen gerade die schwerste Krise seit Kriegsende durchläuft. Durch die aktuellen Bankenpleiten erlangt der Film eine ungeahnte Brisanz.

Wir freuen uns, dass zur Diskussion mit Dr. Charles C. Roberts ein erfahrener Ökonom zur Verfügung steht. Der in Deutschland lebende gebürtige Amerikaner wurde in München promoviert und war Mitarbeiter des IFO-Instituts. Von ihm stammen zahlreiche Veröffentlichungen zu verteilungstheoretischen Themen und konjunkturpolitischen Fragen


Über Wasser

Di, 18.11.08 um 19.00 Uhr im Kino Breitwand Herrsching

\"Von der großen Flut bis zum letzten Tropfen - Klug,
sensibel und fesselnd erzählt Udo Maurer drei Geschichten zu
einem globalen Thema: Uns steht das Wasser bis zum Hals.\"


Joachim Riedl, DIE ZEIT



Die neue österreichische Filmdokumentation \"Über Wasser\" des Regisseurs Udo Maurer erzählt in drei Kapiteln aus drei unterschiedlichen Teilen unserer Erde von der existentiellen Bedeutung des Elements Wasser für die Menschheit. Ein scheinbar banales und selbstverständliches Faktum wird so zu einer spannenden und unmittelbaren Erzählung vom alltäglichen Kampf ums Überleben.


Trotz des Wassers. Ohne das Wasser. Mit dem Wasser. Von den Fluten und Überschwemmungen im Mündungsgebiet des Brahmaputra in Bangladesch, über die ehemals florierende Fischerei- und Hafenstadt Aralsk am Aralsee, die heute verloren in der trockenen kasachischen Steppe liegt, bis zum täglichen Kampf aller gegen alle um ein paar Kanister sauberen Wassers in Kibera, dem größten Slum im afrikanischen Nairobi.


\"Über Wasser\" ist ein dokumentarisches Lehrstück über ein großes Thema: ein eindringlicher Versuch, die Selbstverständlichkeit und Vertrautheit unseres Alltags mit ein paar Fragen, Ahnungen und Zweifeln zu erschüttern.

anschl. Filmgespräch mit Konfliktforscher Peter Barth

Autistic Disco

Seefeld, ab 30.10. Regisseur Hans Steinbichler zu Gast

Auf einer abgeschiedenen Alm in den Alpen finden sich eine Gruppe von Jugendlichen mit einer Sozialarbeiterin ein, die in einem einmaligen Resozialisiserungsprojekt den Weg in die Gesellschaft zurück finden sollen. Doch die übermächtige Natur, die die Jugendlichen berühren soll, wird bald zur bedrohlichen Bühne, auf der sich die Menschen verstört und entfremdet bewegen.
Auf dem FÜNF SEEN FILMFESTival 2007 zum ersten Mal präsentiert,wurde der Film begeistert aufgenommen.

Am 30.10. wird der Regisseur Hans Steinbichler selbst den Film vorstellen und für ein Filmgespräch zur Verfügung stehen.

Bulldogs - Traktorgeschichten vom Starnberger See

Starnberg, nur am 26.10. um 11.00 Uhr

„Auf dem Lanz zum Kino“ – hieß es im Juli beim FÜNF SEEN FILMFESTIVAL, als an die 15 alte, knatternde Landmaschinen in Starnberg einrollten und die Straßen rund ums Kino besetzten.
Lanz-Traktoren genießen Kultstatus und wo immer sie Auftauchen ist das Aufsehen groß. Der Filmemacher Walter Steffen hat mit seiner Dokumentation „Bulldogs – Traktorgeschichten vom Starnberger See“ eine wunderbare Hommage an die alten Maschinen und ihre Betreiber geschaffen. Im Film erzählen die stolzen Besitzer und Besitzerinnen von ihren Traktoren, von Familiengeschichten und Schicksalen, von tragischen und komischen Momenten und was so einzigartig darin ist, auf einem Lanz durch die Gegend zu fahren.
Wir zeigen den Film am Sonntag noch einmal im Kino. Walter Steffen wird die nun auch erhältliche DVD präsentieren, einige Mitwirkende aus dem Film werden kommen und auch der Ansturm der Traktoren auf Starnberg im Juli wird darin zu sehen sein.

Eisenfresser

Di, 21.10. 08 um 19.30 im Kino Breitwand Herrsching

Deutschland 2007, R: Shaheen Dill-Riaz. 85 Min.

Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm zeigt die Zustände, die Arbeits- und Lebensbedingungen, und auch die korrupte Ausbeutung der Arbeiter in den Abwrackwerften von Bangladesh, der Heimat des in Berlin lebenden Regisseurs Shaheen Dill-Riaz.

anschl. Filmgespräch mit Lukas Rudolf und Patrizia Heidegger von der Organisation NETZ Bangladesch

Filmdiskussion: Gomorrha

Starnberg, So 21.9. Matinee um 11.00 Uhr

Auch das Kulturforum Starnberg lädt zu einem Filmgespräch zu \"Gomorrha\" ein.

Es ist noch kein Jahr her, dass Roberto Savianos Enthüllungsbuch Gomorrha - Reise in das Reich der Camorra in Deutschland erschienen ist und aufgrund der Hintergründe für einiges Aufsehen und ein großes Medienecho sorgte. Der Autor hatte sich in seinem Buch mit den Machenschaften der neapolitanischen Camorra auseinander gesetzt und zu diesem Zweck jahrelang undercover recherchiert, weswegen er seitdem unter Personenschutz steht und sein Aufenthaltsort geheim gehalten wird.
Der italienische Regisseur Matteo Garrone hat verschiedene Episoden des Buchs in seinem Film Gomorrha ‑ Reise in das Reich der Camorra aufgegriffen und zu einem Spielfilm auf der Grundlage einer Analyse der real existierender Missstände verarbeitet und wirft einen ganz neuen Blick auf das organisierte Verbrechen in Italiens Süden. In scheinbar lose miteinander verknüpften Episoden erzählt Garrone in seinem Film vor allem von den kleinen Leuten aus den abbruchreifen und heruntergekommenen Vororten Neapels und zeichnet ganz nebenbei das Bild einer Gesellschaft, die durch und durch korrupt ist.

Wir freuen uns, dass uns zur Diskussion nach dem Film zwei ausgewiesene Experten zur
Verfügung stehen:
Kriminaldirektor Bernhard Egger, Dezernatsleiter für Organisierte Kriminalität, LKA München, und Ludwig Waldinger, Pressesprecher des Bayerischen Landeskriminalamts München.



Weitere Einträge: Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197
Impressum
Büro- und Lieferadresse: Kino Breitwand Matthias Helwig Furtanger 6 82205 Gilching Tel 08105-278825 Fax 08105-278823 info@breitwand.com Umsatzsteuer ID: DE 131314592
Kartenreservierungen direkt über die jeweiligen Kinos

Impressum - Datenschutzvereinbarung


Kino Breitwand Gauting
Bahnhofplatz 2
82131 Gauting
Tel.: 089/89501000

Kino Breitwand Starnberg
Wittelsbacherstraße 10
82319 Starnberg
Tel.: 08151/971800

Kino Breitwand Seefeld
Schlosshof 7
82229 Seefeld
Tel.: 08152/981898