Filmnachmittag: Honig im Kopf

Mittwoch, 21.06.17, 15:00 Uhr, Gauting

Eintritt 4,- Euro

Welch kühner Coup: Der erfolgreichste Komödien-Regisseur des Landes dreht mit dem ungekrönten Comedy-Altstar einen Film – über Demenz. Ein denkbar heikles Thema, zudem hochgradig kitschgefährdet. Doch Til Schweiger gelingt der Balanceakt einer bewegenden Tragikomödie, die diesem grässlichen Alzheimer mit dem richtigen Humor grandios Paroli bietet. Dieter Hallervorden als zunehmend umnachteter Großvater läuft zu Höchstleistung auf – grade so, als hätte er sich bei "Sein letztes Rennen" erst warmgelaufen. Schweiger-Tochter Emma sorgt als resolute Enkelin charmant unverkrampft für den kindlich unbefangenen Blick auf jene Krankheit, für die der Titel eine wahrlich poetische Metapher gefunden hat.

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Agenda 21: Code of survival

Mittwoch, 14.06.17, 19:30 Uhr, Gauting

In Anwesenheit des Regisseurs Bertram Verhaag

"Code of Survival – zwischen Ohnmacht und Liebe. Die Geschichte vom Ende der Gentechnik": So heißt die neue, preisgekrönte Dokumentation von Regisseur Bertram Verhaag, die auf dem Fünf Seen Festival 2016 ihre Deutschlandpremiere gefeiert hat.

Millionen Tonnen von Monsantos "Roundup" werden Jahr für Jahr weltweit auf Felder ausgebracht. Diese Giftwaffe wird jedoch zunehmend unwirksam, denn die Natur bildet resistente Unkräuter, die sich in verheerenden Ausmaßen vermehren und nun ein Superwachstum an den Tag legen, das Nutzpflanzen überwuchert und abtötet.

In einer eindrücklichen Montage konfrontiert der neue Dokumentarfilm die heilende Kraft der ökologischen Landwirtschaft mit den Auswirkungen des giftgestützten Anbaus. Die Kernfrage: In welcher Art von Landwirtschaft liegt der "Code of Survival" auf unserem Planeten?

Anschl. Filmgespräch mit Christiane Lüst und Regisseur Bertram Verhaag

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Im Kino mit Sabine Zaplin: American Beauty

Dienstag, 13.06.17, 20:00 Uhr, Gauting

Schriftstellerin und Journalistin Sabine Zaplin stellt persönlich Ihre Lieblingsfilme vor!

Im Monat Juni ist es die bitterböse, schräge Familiensatire American Beauty über die menschliche Diskrepanz von Schein und Sein sowie deren Vergänglichkeit.

Mit fünf Oscars ausgezeichnet!

Von der ersten Einstellung an besticht American Beauty durch bewundernswerte Selbstsicherheit und Scharfsinn, die durch Kevin Spaceys ruhige Erzählung verkörpert werden. Spacey ist Lester Burnham, ein geplagter Jedermann, dessen Midlife Crisis das Rückgrat des Films bildet.
Sozialsatire, Familientragödie und eine Wer-hat-es-getan-Geschichte miteinander verwebend, wagt es der Film Genregrenzen zu verwischen und uns aus dem Gleichgewicht zu bringen, indem es nahtlos von schwarzer Komödie zu einem tief bewegenden Drama übergeht.

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Agenda 21: Batushas Haus

Dienstag, 13.06.2017, 19:30 Uhr, Herrsching

Doku über ein wild wachsendes Haus im Kosovo

Jeder in Pristina kennt das Haus von Kadri Batusha: ein Schloss aus Stahl und Beton, das seit Jahren ohne Bauplan, Architekt oder Baugenehmigung immer weiter aus der Erde wächst und inzwischen über 300 Menschen beherbergt.
Batushas Haus ist Metapher für eine junge anarchistische Nation und Ausdruck der Biografie des Bauherren, die geprägt ist von Unabhängigkeitskampf, Gefängnis, Exil und Krieg.
Die beiden Schweizer Architekten und Regisseure Jan Gollob und Tino Glimmann nehmen uns mit zu einer „Hausführung“ und zu einer Begegnung mit den Menschen, die in diesem verrückten Labyrinth leben.

Filmgespräch mit dem Architekten Bujar Nrecaj

Filmgespräch: Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes

Sonntag, 11.06.17, 19:00 Uhr, Gauting

Filmgespräch mit Regisseur Julian Radlmaier

Selten waren sich Kritiker und Publikum so einig: dies war der Film, der die Sektion "Perspektive deutsches Kino" auf der diesjährigen Berlinale gehörig aufmischte. Nicht nur spiegel.de entdeckte hier "die spannendste Arbeit der diesjährigen Programmauswahl". Ein Film, der mit entwaffnender Leichtigkeit die kapitalistische Gegenwart mit ihrem Mangel an Utopien ins Bild setzt. Aber SELBSTKRITIK EINES BÜRGERLICHEN HUNDES regt auch zum Nachdenken an, etwa zu der Frage: Wann habe ich das letzte Mal bei einem deutschen Film so viel gelacht?

Pressestimmen:
"Radlmaier gelingt etwas Seltenes: Ein sehr lustiger deutscher Film, der den Mut hat, sich nicht ernst zu nehmen und gleichzeitig utopisch zu sein, und von der Revolution zu erzählen." (SWR2, Rüdiger Suchsland)

"Ein perfekt pointierter und unglaublich witziger Film." (spiegel.de, Lukas Stern)

"Sehr doppelbödig, sehr intelligent und vor allem ungeheuer komisch." (Perlentaucher, Thekla Dannenberg)

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Nepal: Annas Suche nach dem Glück

Sonntag, 11.06.17, 11:00 Uhr, Seefeld

Matinee zugunsten Medizinischer Einrichtung in Nepal

Wir freuen uns auf den berührenden Dokumentarfilm Annas Suche nach dem Glück über Nepal, die Kultur der Sherpas und eine Frau, die als Mittlerin zwischen Ost und West eine Jahrtausende alte Medizin-Tradition vor dem Untergang rettet und in den Westen bringt.

Anna Elisabeth Bach wird vor Ort ihre Projekte vorstellen, für wen, für was die Spenden eingesetzt werden und es können nach dem Film Fragen an sie persönlich gerichtet werden.

Der Erlös für den Eintritt (9€, ermäßigt 8€) geht zu 50% als Spende in den Wiederaufbau der zerstörten Schulen, Häuser, Klöster und an die traumatisierten, verletzten Menschen.

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BALLETT Live-Übertragung: The dream / symphonic variations / Marguerite and armand (Ballet)

Mittwoch, 07.06.17, 20:15 Uhr, Gauting

Ein traumhafter Ballettabend mit drei bedeutenden Werken von Frederick Ashton.

Live-Übertragung aus dem Royal Opera House in London


The dream / symphonic variations / Marguerite and armand (Ballet)
Dieses hinreißende gemischte Programm demonstriert die große kreative Vision Frederick Ashtons, des Gründungschoreographen des Royal Ballet. The Dream ist Ashtons Adaption von Shakespeares zügelloser Komödie, in der ein Waldgeist mit einem Liebestrank gerüstet ist und Chaos anrichtet. Symphonic Variations war im Jahr 1946 Ashtons erstes Werk nach dem Zweiten Weltkrieg und eines der ersten, die das Ensemble auf der riesigen Hauptbühne des Royal Opera House aufführte. Mit sechs Tänzern, die zu Francks grüblerischen Variations symphoniques eine Folge von Quartetten, Duetten, Sextetten und Soli aufführen, feiert dieses bahnbrechende Meisterwerk die reine Schönheit der Bewegung. Marguerite and Armand ist Ashtons wunderbare und emotionale Nacherzählung einer bekannten Geschichte, die uns durch Verdis Oper La traviata vertraut ist. Ashton ist berühmt für die Gestaltung dieses ergreifenden Balletts für Margot Fonteyn und Rudolf Nurejew im Jahr 1963. Wir übertragen diese Ballett live aus dem Royal Opera House.


Kosten: 28,- Euro (inkl. einem Glas Sekt)

Weitere Termine 2017:
Mittwoch, 28. Juni, 20.15 Uhr: Otello (Oper)

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