Das Zimmer im Spiegel

Gewinner des Nachwuchsfilmpreises 2009 auf dem FÜNF SEEN FILMFESTIVAL 2009

Freitag, 8.1., 20 Uhr Kino Breitwand Seefeld

Inhalt

Luisa (Kirstin Fischer) wird während des zweiten Weltkriegs von ihrem Ehemann in einer Dachgeschosswohnung vor den Nationalsozialisten versteckt. Vom gesellschaftlichen Leben abgeschnitten wird die Jüdin auf engstem Raum von Zweifeln und Ängsten geplagt. Als ihr Mann verschwindet kreiert sie sich zusehends eine eigene Wirklichkeit. Einzig die Schauspielerin und Widerstandskämpferin Judith (Eva Wittenzellner) bleibt ihr als Kontaktperson. Zusammen machen sie sich auf eine geheimnisvolle Reise ins Reich der Poesie, voll von Sehnsüchten und Abenteuern.

Kritik

Der junge deutsche Regisseur Rudi Gaul widmet sich in seinem Filmdebüt der Macht der Phantasie. Sein Melodram wird darüber hinaus von Angst und Erotik bestimmt. Gaul hat neben den Regieanweisungen auch das Drehbuch verfasst, sowie die Produktion übernommen. Die beiden Hauptdarstellerinnen Kirstin Fischer und Eva Wittenzellner sind erstmals auf der Kinoleinwand zu sehen. Sänger und Komponist Konstantin Wecker hat die Sprechrolle des Herrn Niedermeyer übernommen. Auf dem Fünf-Seen-Filmfestival 2009 wurde \"Das Zimmer im Spiegel\" mit dem Nachwuchsförderpreis ausgezeichnet.

Pressestimmen:
�Ein betörender Film über die Macht der Phantasie, der Melodram, Angsttraum und erotischer Film zugleich ist�(Joseph Schnelle | Festival des deutschen Films 2009).

�Das für sagenhafte 50.000 Euro realisierte und unter die Haut gehende Psychodrama um Wahrheit und Wahnsinn ist ein wahres Kleinod in der deutschen Independent-Filmszene!� (Andreas Wirwalski | Filmecho).

�eine kleine Film-Entdeckung, die gänzlich aus dem Rahmen fällt: ungewöhnliche Trouvaille in der Zwischenwelt von Theater und Stummfilm, Fantasie und bedrückender Raumpräsenz� (Filmdienst).

�Ein betradikal subjektiver, in seiner Bildsprache beeindruckender Film, jenseits erzählerischer oder logischer Strukturen: Sinnlich verwirrend, erotisch anziehend. Experiment: gelungen.� (kinozeit.de).

Silvester-Wunschfilme 2010

Kaos + Das Apartment

Wie jedes Jahr präsentieren wir als letzten Film eines Jahres gerne einen unserer Lieblingsfilme:
2010 sind es Das Apartment von Billy Wilder mit Shirley MacLaine und Jack Lemmon - zumal der Film ja auch Silvester endet ...
Mittwoch, 30.1., 19.30 Uhr Seefeld, Donnerstag 31.12, 18 Uhr Herrsching

und natürlich wieder einmal unser Standardklassiker zu Silvester: \"Kaos\" von den Brüdern Taviani aus dem Jahre 1984 nach fünf Novellen Pirandellos, spielend im rauen Land um Agrigent, der Heimat des Dichters. Ein bildkräftiges, immer wieder sehenswertes Meisterwerk.

Donnerstag, 31.12., 18 Uhr Seefeld

Wunschfilm Nr. 49: Das Apartment

Mittwoch, 30.12., 19.30 Uhr Seefeld

Mit Einführung durch Filmjournalist Thomas Lochte

Inhalt:
Der kleine Angestellte C.C. (Calvin Clifford) Baxter (Jack Lemmon) arbeitet Tag für Tag bei einem riesigen New Yorker Büroturm für den Versicherungskonzern Consolidated Live. Er dient sich langsam nach oben, indem er sein Jungesellenappartment an der Westside von Manhattan den leitenden Angestellten als Liebesnest zur Verfügung stellt. Stundenlang sitzt er in der Kälte auf einer Parkbank im Central Park, bis er wieder in seine Wohnung kann.

Eines Tages trifft sich der oberste Personalchef Mr. Sheldrake (Fred MacMurray) dort ausgerechnet mit der Fahrstuhlführerin Fran Kubelick (Shirley MacLaine), auf die der schüchterne C.C. Baxter schon lange ein Auge geworfen hat.

Durch einen Zufall wird Baxter klar, dass seine Angebetete in Wirklichkeit Sheldrakes Geliebte ist. Nachdem er seinen Kummer zu ertränken versucht hat, kommt er nach Hause und findet Fran leblos vor. Sie hat versucht, sich mit Schlaftabletten das Leben zu nehmen, ohne zu wissen, dass es Baxters Appartement ist.

Baxter päppelt sie mit Hilfe seines Nachbarn Dr. Dreyfuss wieder auf und sorgt dafür, dass sein Chef keine Schwierigkeiten bekommt. Um Fran aufzumuntern, versucht er mit ihr Gin Rommé zu spielen, aber Fran hat keine rechte Lust. Fran hat zwar erkannt, dass Sheldrake sie nur ausgenutzt hat, doch als er scheinbar seine Frau für sie verlässt gibt sie noch einmal nach.

Am Ende muß sich Baxter entscheiden, als er schon zum Stellvertreter von Sheldrake aufgestiegen ist. Will er die Karriereleiter um jeden Preis weiterklettern oder ein anständiger Mensch sein? Baxter entscheidet sich, ihm den Zugang zu seinem Appartement zu verweigern und verliert seinen Job. Als Fran von seinem Mut erfährt, rennt sie Sheldrake endgültig davon und Baxter gewinnt endlich seine Angebetete.

Auf gepackten Koffern in Baxters Appartement findet sie die Gin Romme Karten. Auf eine schüchterne Liebeserklärung von Baxter drückt sie ihm die Karten in die Hand und sagt shut up and deal (Halt den Mund und gib).

Jagdzeit

Agenda 21, Di, 19. Januar um 19:30 Uhr

(ddp direct) Der Film \"Jagdzeit - Den Walfängern auf der Spur\" begleitet die Greenpeace-Aktivisten auf ihrer Schiffsreise und bei der Konfrontation mit japanischen Walfängern. Der Film kommt ohne grausame, blutige Bilder aus und zeigt, wie die Mannschaft mit den Herausforderungen des Eismeeres, Heimweh und Versagensängsten kämpft.

\"In dem Film steht dem Naturerlebnis Antarktis und der Entschlossenheit der Greenpeace-Aktivisten die Grausamkeit des Walfangs gegenüber\", sagt Greenpeace-Meeresbiologe Thilo Maack. \"Auch jetzt - in diesem Moment - ist die japanische Walfangflotte im südpolaren Walschutzgebiet unterwegs, um in den nächsten Wochen und Monaten fast 1000 Großwale zu töten.\"

Regisseurin Angela Graas und ihr Filmteam fuhren von Dezember 2007 bis Februar 2008 auf dem Greenpeace-Schiff Esperanza mit. Der Film ist eine Coproduktion von ARTE, dem Bayerischen Rundfunk und dem Westdeutschen Rundfunk. Er wurde bereits auf sieben Festivals gezeigt. Auf dem Dokumentarfilmfestival München 2009 wurde er als Publikumsfavorit ausgezeichnet und erhielt auf der Naturvision 2009 den Sonderpreis der Jury.

anschließend Filmgespräch mit der Regisseurin Angela Graas

Max Mannheimer und Regisseurin Carolin Otto zu Gast

Kino Breitwand Starnberg 16.12., 19.30 Uhr

Wir freuen uns, zum Filmstart des Filmes \"Der weiße Rabe - Max Mannheimer\" nach der Preview auf dem FÜNF SEEN FILMFESTIVAL nochmals Max Mannheimer und Regisseurin Carolin Otto bei uns begrüßen zu dürfen:
Am Mittwoch, 16.12., sind sie im Kino Brietwand Starnberg zu Gast.
Beginn des Films 19.30 Uhr.

Inhalt:
Es ist nicht nur die Häftlingsnummer 99728, die in seinem linken Unterarm eingebrannt ist, sondern es sind auch unzählige schreckliche Erlebnisse, die in ihm unauslöschlich gespeichert sind und ihn bis ans Lebensende begleiten werden. Max Mannheimer schafft es trotzdem, nicht als Ankläger und Richter aufzutreten. Er möchte einfach nur als Zeuge über das Erlebte in dieser Zeit berichten, um zu warnen und zum Nicht-Vergessen beizutragen.
Der 88-jährige Max Mannheimer ist ein unermüdlicher Kämpfer gegen das Vergessen. Als Auschwitz-Überlebender hatte er sich nach der Befreiung geschworen, nie mehr deutschen Boden zu betreten. Am 9. November 1946 kehrte er zurück in das Land, in dessen Gaskammern sechs seiner acht Angehörigen den Tod fanden. Seitdem hat er es sich zur Lebensaufgabe gemacht, als Zeitzeuge, der deutschen Jugend zu erzählen, was in Nazi-Deutschland geschehen ist, damit dies oder Ähnliches nie wieder geschehe. Auch vor der Auseinandersetzung mit den Neonazis schreckt Max Mannheimer nicht zurück. Er, der nie aufgibt, sagt: \"Es ist sicherlich schwierig, doch nicht unmöglich, die jungen Neonazis aus der Szene herauszuholen.\"
\"Ich bin ein weißer Rabe\", sagt Max Mannheimer, \"es gibt nicht mehr viele wie mich, die berichten können\". Max Mannheimer hat alles durchlitten, was einem Menschen in der Nazi-Zeit widerfahren konnte: Demütigung, Vertreibung, Internierung im Ghetto, Tod fast der ganzen Familie in der Gaskammer, Arbeitslager und KZ.

Zum Film: Der wei

15.12. Menschen Träume Taten

„Menschen – Träume - Taten“ – AGENDA-21-Filmgespräch über ein ökologisches Siedlungsprojekt

Am 15. Dezember um 19.30 findet im Herrschinger Kino Breitwand das nächste AGENDA-21-Filmgespräch statt. Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Menschen – Träume - Taten“ von Andreas Stiglmayr über das ökologische Siedlungsprojekt Siebenlinden bei Magdeburg. Mehr als einhundert Frauen, Männer und Kinder leben hier seit zehn Jahren zusammen und haben sich den Traum von einem selbst bestimmten Leben erfüllt. Ihr Gesellschaftsentwurf basiert auf genossen­schaftlichem Eigentum, Mitbestimmungsrecht, Gemeinschafts­kultur und Selbstversorgung. Ohne die Probleme einer solchen Gemeinschaft auszusparen, zeigt Andreas Stiglmayr, wie Utopie ganz konkret gelebt werden kann.

Im Anschluss findet ein Filmgespräch statt mit der Sozialpädagogin Agnes Schuster und dem Architekten Wolfgang Sechser, die das Siedlungsprojekt „In Gemeinschaft Leben“ bei Augsburg initiiert haben.



Filminfos und Kritiken unter http://www.menschen-träume-taten.de/index.php?id=60

Flyer unter http://www.indienhilfe-herrsching.de/pdf/WerbeflyerMenschenTraeumeTaten.pdf

Die Einführungen zu unseren Filmen können Sie herunterladen unter dem Link http://www.indienhilfe-herrsching.de/agenda_21.htm

Italienische Film im Original

9.12.09 Profumo di donna | Der Duft der Frauen

Il vento fa il suo giro - Der Wind zieht seinen Weg

9.12.09

Profumo di donna | Der Duft der Frauen

It alien 194, Regie: Dino Risi, 103 Min., mit Alessandro Momo, Vittorio Gassmann, vorgeschlagen für den OSCAR 194 bester fremdsprachiger Film

Ein blinder Ex-Offizier, der seine Bitterkeit hinter aufdringlicher Vitalität und Aggressivität verbirgt, fährt mit einem jungen Soldaten als Diener zu einem ebenfalls blinden Kameraden, um gemeinsam Selbstmord zu begehen. – Eine im Grunde traurige Geschichte wird auf heitere Art erzählt. Risi hat dieses Prinzip aufgegriffen und vermittelt mit seinem Film eine Fröhlichkeit, die nicht nur vordergründig ist, sondern auch einen Anstoß zum Nachdenken hinterlässt. In der Figur von Fausto, den Vittorio Gassman spielt, liegt eine so schockierende Vitalität und Aggressivität, dass sie schnell die gängige Funktion des Opfers verliert. Das übliche Mitleid mit einem Blinden verwandelt sich auf diese Weise zunächst in Staunen und schafft damit die Basis für ein befreites, herzliches Lachen.

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