Kurzfilmtag am kürzesten Tag des Jahres

Mittwoch, 21.12.16, 21:00 Uhr, Seefeld, Starnberg, Gauting

Kurzfilme gelten vielen Filmliebhabern als höchste filmische Kunstform und als die wahre Filmavantgarde. Für Begeisterung sorgen vor allem die außergewöhnlichen erzählerischen und gestalterischen Mittel, mit denen Kurzfilme aus dem Staub des Alltags die Goldkörner heraussieben oder uns in wenigen Minuten tief in menschliche, zwischenmenschliche und gesellschaftliche Abgründe blicken lassen. Dennoch haben es Kurzfilme schwerer, ein brei­tes Publikum zu erreichen.

Am 21. Dezember - dem kürzesten Tag des Jahres - setzen wir die Kurzfilme in den Mittelpunkt und möchten mit dem KURZFILMTAG das kurze Format zum Zuschauer bringen.

Die Programmauswahl

Kino Seefeld

Hier läuft eine herausragende Auswahl aus der "Kinotournee Deutscher Kurzfilmpreis" mit "AlieNation" (Gewinner Goldenes Glühwürmchen FSFF 2015) - "Das offenbare Geheimnis" - "On Air" - "The House in the Envelope" - "Hinter dem Wald" - "Der Beste Weg"


Kino Starnberg
Hier ist eine Auswahl an besonderen Kurzfilmen zu sehen - mit zwei Gewinnerfilmen der diesjährigen Studenten - Oscars ("Am Ende der Wald" von Felix Ahrends und "Invention of Trust" von Alex Schaad) und zwei herausragenden Beiträgen des Kurzfilmwettbewerbs beim 10. FSFF 2016 ("La Cigale et la Fourmi" von Julia Ritschel und "Out of Frame" von Sophie Linnenbaum).


Kino Gauting
Gezeigt wird die Kurzfilmrolle "Plattform Sweden" mit sechs herausragende neuen Kurzfilmen aus Schweden. Streuner im Grenzgebiet von Fiktion und Dokumentarischem. Mit dabei sind vier aktuelle Produktionen der Plattform Produktion, von denen jeder dieses Jahr seine Premiere auf einem A-Festival (Berlinale, Cannes und TIFF) feierte. Außerdem mit dabei ist der diesjährige Teddy Award Gewinner der Berlinale "Moms on Fire" von Joanna Rytel und on top noch der Gewinnerfilm der Berlinale 2010 "Zwischenfall vor einer Bank" von Ruben Östlund.

Künstlerfilme im Gespräch: Georg Baselitz

Mittwoch, 21.12.16, 20:00 Uhr, Seefeld

Unter Leitung der Malerin und Dozentin für Malerei Susanne Hauenstein aus Andechs sprechen wir über den Film und den Künstler Georg Baselitz.

Georg Baselitz

D, 110 Min., Regie: Evelyn Schels

Umfassendes Porträt eines der bedeutendsten Künstler Deutschlands, realisiert zu seinem 75. Geburtstag.

Am 23. Januar 1938 geboren, kann Baselitz auf ein umfangreiches Oeuvre zurückblicken, welches in den renommiertesten Museen der Welt ausgestellt wird. Die Werke des Provokateurs werden auf dem Kunstmarkt bis in die Millionen gehandelt. Doch Baselitz, der zweifelsohne zu den wichtigsten modernen deutschen Künstlern zählt, gibt auch einen privaten Einblick in sein Leben, das eng mit seiner Kunst und all seinem Schaffen verknüpft ist. Er führt durch seine beiden Ateliers in Deutschland und Italien und bietet dem Zuschauer die Möglichkeit, einen ungewöhnlich detaillierten Blick auf einen ungewöhnlichen Künstler zu werfen. In diesem Film stellt Baselitz nicht nur seine Kunst wortwörtlich "auf den Kopf", sondern zeigt auch seine emotionale und private Seite, die man sonst nur selten erleben darf. So erlaubte er Regisseurin Evelyn Schels u.a. einen Blick in sein Familienalbum werfen und seine Ehefrau sowie seine langjährigen Weggefährten zu interviewen.

Filmnachmittag: Florence Foster Jenkins

Mittwoch, 21.12.16, 15:00 Uhr, Gauting

In Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat Gauting laden wir Sie jeden 3. Mittwoch im Monat zu einem gemütlichen Filmnachmittag im Kino Breitwand Gauting ein.

Eintritt: 4,- Euro

Florence Foster Jenkins
Ihr Traum: Umjubelte Opernsängerin. Das Problem: Keinerlei Talent. Ihr Vorteil: Viel Vermögen. So mietet Florence kurzerhand die berühmte Carnegie Hall für ein Konzert - und kauft sich glänzende Kritiken gleich dazu.
Regisseur Stephen Frears erzählt gekonnt und vergnüglich die wahre Geschichte der legendären New Yorker Erbin und exzentrischen Persönlichkeit. Meryl Streep glänzt in Ihrer Rolle als Titelheldin, als Diva der Dissonanz, aber auch als Frau, die Ihren Traum verwirklicht!

Weitere Filminfos und Reservierung: Florence Foster Jenkins

Agenda 21: Sture Böcke

Dienstag, 20.12.16, 19:30 Uhr, Herrsching

Spielfilm über zwei Schafzüchter in Island

In einem abgelegenen Tal Islands leben die zwei Brüder Gummi und Kiddi auf benachbarten Bauernhöfen. Sie hüten Schafe, sind meisterhafte, mit Preisen ausgezeichnete Schäfer – aber haben seit 40 Jahren nicht miteinander gesprochen. Plötzlich bricht eine mysteriöse Krankheit unter Kiddis Tieren aus und den Behörden fällt nichts Besseres ein, als den Plan auszugeben, alle Schafe in der Region zu töten. Für die Brüder und die anderen Bauern des Tals wäre ein Verlust ihrer Herden existenzvernichtend, da sie seit jeher von den Tiererzeugnissen leben. Also versuchen die Eigenbrötler, der Bedrohung auf ihre jeweils eigene Art zu begegnen: Gummi mit seinem Verstand und Kiddi mit der Waffe. Doch um der heiklen Lage wirklich Herr zu werden, wird den beiden bald bewusst, dass ihnen nur eine Chance bleibt: Sie müssen sich endlich wieder zusammenraufen.

Filmgespräch mit Bryndis Eliasdottir, Verein der Isländer in München e.V.

Zum Film: Sture Böcke

Agenda 21: Power to change

Montag, 19.12.16, 19:30 Uhr, Gauting

Doku-Film über die Zukunft unserer Energieversorgung

Seit der UN-Klimakonferenz von Paris im Dezember 2015 scheint eine Vision Wirklichkeit zu werden: Das Ende der Atomkraft und die weitgehende globale Dekarbonisierung. Der Ausstieg aus Braun- und Steinkohle, Erdöl und Erdgas ist beschlossen, erneuerbare Energien sollen die fossilen Brennstoffe ersetzen: ein Weg, der uns in den kommenden Jahrzehnten die größte strukturelle Revolution seit Beginn des Industriezeitalters bringen wird.

In seinem Film dokumentiert der Regisseur Carl-A. Fechner die Auseinandersetzungen um die Energiewende, die sich viele auch dezentral und regional wünschen. Er stellt zahlreiche zukunftsfähige Projekte vor, von der Pelletier-Anlage und Methangasgewinnung bis zum Batteriekraftwerk und modernen Stromspeicher. Und er lässt Politiker und Unternehmer, Aktivisten und Kritiker zu Wort kommen.

Filmgespräch mit Christiane Lüst (Leiterin des Öko & Fair Umweltzentrum Gauting), Gerd Mulert von der Fünfseenlandgenossenschaft und Vertretern des Gautinger Regionalwerks

Zum Film: Power to Change

Filmgespräch: Karuna Grand Show

Sonntag, 18.12.16, Gauting, 11:00 Uhr

Karuna Grand Show, ein berührender und bereichernder Dokumentarfilm und Roadmovie über Tibeter auf Show­tournee durch ganz Indien – bis zum Dalai Lama!

Anschließ. Filmgespräch mit den Regisseuren Wolfram Seipp und Sebastian Hirt

Die jungen Menschen aus dem Behin­der­ten­heim "Karuna Home" im südin­di­schen Bylakuppe singen, tanzen, musi­zieren zusammen in einer tibe­ti­schen Flücht­lings­sied­lung, feiern ein buntes Festival der eigenen Kultur – die einzige Verbin­dung, die den Exil-Tibetern zu ihrer Heimat geblieben ist. Doch Bylakuppe ist erst der Anfang: Weil das "Karuna Home" sein zehn­jäh­riges Bestehen feiert, gehen Gründer Khube Rinpoche, seine Schütz­linge sowie die mitrei­senden Künstler dieser Karuna Grand Show auf große Tour durch Indien. Von Süd nach Nord, machen sie mit ihren Darbie­tungen auf insgesamt 4000 Kilo­me­tern immer wieder Halt in tibe­ti­schen Kolonien, bis zu ihrem Ziel Dharam­sala, wo der 14. Dalai Lama residiert.
Die beiden Filme­ma­cher Wolfram Seipp und Sebastian Hirt – aus Pöcking am Starn­berger See und Gräfel­fing – waren im vergan­genen Jahr bei diesem drei­wöchigen Abenteuer dabei. Ihr 77-minütiger Doku­men­tar­film Karuna Grand Show ist als filigran-komplexes Porträt dieser Reise und dieser starken Truppe konzi­piert.


Zum Film: Karuna Grand Show

Film im italienischen Original: Marcello, una vita dolce

Dienstag, 13.12.16, Gauting & Mittwoch, 14.12.16, Starnberg, je 19:30 Uhr

Mit Einführung durch Ambra Sorrentino-Becker in italienischer Sprache.

Marcello, una vita dolce

2006, 98 Min., ital. Sprache mit ital. Untertiteln
Regie: Mario Canale, Annarosa Morri, Darsteller: Claudia Cardinale, Philippe Noiret


Der wundervolle Film "Marcello, una vita dolce" zeichnet die persönliche und künstlerische Gestalt des Schauspielers Marcello Mastroianni, eine der größten Persönlichkeiten der Chronik des italienischen Kinos. In mehr als 160 Filmen trat die Ikone des italienischen Films auf. Er war das Alter Ego von Fellini und der Partner an der Seite von Sophia Loren, wenn die Eheprobleme bis zum Exzess gesteigert wurden, oder von Jeanne Moreau in “La Notte”. In den 90er-Jahren stand er unter Regisseuren wie Robert Altmann, Theo Angelopoulois, Nikita Michalkow oder Ettore Scola vor der Kamera.


Wiederholung ohne Einführung am 21.12.16, 19:00 Uhr, Kino Breitwand Herrsching

Zum Film: Marcello, una vita dolce

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