Agenda 21 - La Forteresse

Dienstag, 16. März 2010, 19.30 Uhr in Herrsching

\"La Fortresse\"

Dokumentarfilm über ein Auffanglager für Asylbewerber

Was ist Not, und wie stellt man sie fest? Wann ist das Boot voll? Hinter den Mauern eines Schweizer „Empfangszentrums“ für Asylbewerber warten 200 Männer, Frauen und Kinder darauf, dass der Staat über ihr weiteres Schicksal entscheidet. Der Dokumentarfilmer Fernand Melgar begleitet die Flüchtlinge während des Verfahrens, bei dem es für sie um Sein oder Nichtsein geht.

„La Forteresse erzählt brüderlich, ohne Aufgeregtheit, ohne Entrüstung und politische Korrektheit eine zugleich alltägliche und ungeheuerliche Geschichte aus jener Festung im Herzen Europas“ (Viennale Wien)

Gewinner des Horizonte Preises auf dem Fünf-Seen-Filmfestival 2009

Filmgespräch mit Anni Kammerlander, Refugio München

La Forteresse - Gewinner des Horizonte Filmpreises 2009 in Starnberg

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Kulturforum Starnberg am 14.3.2010 um 11.00 Uhr

Dokumentarfilm, Regie: Fernand Melgar, CH 2008, 101 Min.
Der Regisseur Fernand Melgar zeichnet ein packendes und messerscharf beobachtetes Portrait menschlicher Schicksale. Er schafft es durch seine ebenso unaufdringliche wie behut-same Herangehensweise bedrückend nah an die Menschen heranzukommen und ihnen in die Seele zu schauen. Melgars Protagonisten sind die Mitarbeiter eines Flüchtlings-Durchgangslagers in der Schweiz, die über die Zukunft Tausender Asylbewerber zu entschei-den haben. Sie sind die „Schleusen-Wächter“, die eine erste quälende Wahrhaftigkeits-Prüfung vorzunehmen haben. Ein Film über Menschen, die über Menschen urteilen müssen.

Zur Diskussion haben wir Florian Haas eingeladen. Er ist Rechtsanwalt für Ausländer- und Asylrecht und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Schicksal der Asylsuchenden.

La caduta degli dei (1969) - Die Verdammten

Mittwoch, 10.3. um 19:30 in Starnberg

Mit italienischer Einführung von Ambra Sorrentino-Becker.

Die Verdammten ist ein deutsch-italienischer Spielfilm aus dem Jahre 1969. Der italienische Originaltitel La caduta degli dei ist in Anlehnung an die in Italien übliche Übersetzung des Titels des vierten Teils („Dritter Tag“) von Richard Wagners Der Ring des Nibelungen, Götterdämmerung, gewählt.

In diesem opulent ausgestatteten Historienfilm von Luchino Visconti versucht die Industriellenfamilie von Essenbeck sich durch die Zusammenarbeit mit den Nationalsozialisten zu sanieren und treibt stattdessen ihren eigenen Zerfall voran.

Kaum ein anderer Film Viscontis war so umstritten wie \"Die Verdammten\". Kritiker warfen dem Regisseur vor, ein so ernstes Thema wie den deutschen Nationalsozialismus unpassenderweise ins melodramatisch-opernhafte zu übersetzen. Der Film ist voller Anspielungen auf die deutsche Krupp-Dynastie. Helmut Berger spielte in der Rolle als Martin von Essenbeck das erste Mal unter Viscontis Regie eine große Rolle und avancierte zum internationalen Star.

Welcome

Mo, 3.5. um 18:00 Uhr inStarnberg, Di, 4.5. um 20:00 Uhr in Seefeld

Mit Einführung in französischer Sprache von Francine Martins in Seefeld

Der 17-jährige Kurde Bilal schafft es vom Irak nach Europa zu gelangen. Er möchte seine mit der Familie nach England emigrierte Freundin wieder finden und eine Fußballerkarriere starten. Doch vorerst strandet er in Calais an der Nordküste Frankreichs. Sein Plan ist durch den Ärmelkanal zu schwimmen. Der Franzose Simon, ein Schwimmlehrer, kümmert sich um ihn und trainiert ihn. So möchte er Eindruck auf seine Ex-Frau machen und sie zurückgewinnen.

Filmgespräch: Buddhas lost Children

Sonntag, 28.2., 19.00 Uhr - Kino-Lounge Seefeld

Buddhas lost Children (Dokumentarfilm, NL 2006, R: Mark Verkerk)
Filminhalt:
Vielfach preisgekrönte Dokumentation über die ungewöhnliche Arbeit des ehemaligen Profi-Thai-Boxers Phra Khru Bah, der sich als buddhistischer Mönch auf Wanderschaft begab, bis er im Herzen des Goldenen Dreiecks zwischen Laos, Thailand und Myanmar auf eine große Anzahl verlorener Kinder stieß, die traumatisiert, verwaist, zum Drogenschmuggel missbraucht und von der Junta verfolgt in bitterer Armut leben. Der charismatische Mönch nimmt sich ihrer an und lehrt sie mittels strengem körperlichen wie geistigen Training zu selbstsicheren und tatkräftigen Menschen heranzureifen.

Anschl.: Filmgespräch mit Manfred Kessler, buddhistischer Lehrer aus München
seit 19 Jahren Buddhist im Buddhistischen Zentrum München der Karma Kagyü Schule des Diamantwegbuddhismus. Lehrt seit 1998 als autorisierter Lehrer buddhistische Inhalte innerhalb der mit seiner 1500 Jahre alten Tradition zuerst in Indien und danach 1000 Jahre in Tibet beheimateten Richtung des Diamantwegbuddhismus.

Fr., 26.2., 20.30 Uhr: O.ur quartett

Anschl. A serious man

0.urquartett

Wie man sich den Jazz wünscht: immer wieder neu erfunden, voller Leben und Energie.

Das Quartett um den Posaunisten Olaf Urban hat sich im Laufe der Zeit ein Repertoir aus Eigenkompositionen erarbeitet, bei dem man nie vor Überraschungen sicher ist.

anschl.
A serious man
USA/UK/Fr 2009, von den Gebrüdern Coen, 105 min. A Serious Man zeigt die Coen-Brüder in toller Form. Im Kern bleiben die Coens ihren schrägen Figuren und absurden Situationen treu, und servieren damit eine sehr stimmungsvolle Komödie, mit einer Prise Alltagsdrama.

Birdwatcher - Das Land der roten Menschen

Agenda 21, Di, 23. Februar um 19:30 Uhr

Spielfilm über den bedrohten Lebensraum im brasilianischen Regenwald

Die weißen Großgrundbesitzer im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul führen ein komfortables Leben. Der Anbau von genveränderten Pflanzen auf ihren gewaltigen Feldern ist nicht die einzige Einnahmequelle, auch »Birdwatching«-Touren für Touristen sind im Angebot. Die für diese Touren als Foto-Attraktion engagierten Guarani-Kaiowa Indianer fristen dagegen ein klägliches Leben in ihren Reservaten abseits der fruchtbaren Plantagen, vertrieben von dem Land, das einmal ihnen gehörte. Und es ist dieses perspektivlose Dasein, das die Revolution eines Stammes auslöst...

anschließend Filmgespräch
mit Anette Wächter von Pro - Regenwald

Sensationelles Presseecho zum Start

In nahezu allen relevanten Tageszeitungen und Magazinen stößt Marco Bechis\' Meisterwerk auf ein sensationelles Echo. Einige ausgewählte Pressestimmen:

DIE ZEIT:

„Es ist ein ungeheuer kluger und komplexer Film über den unaufhaltsamen Untergang eines Volkes geworden:\" „Die eigentliche Meisterschaft des Films liegt in der Inszenierung der stillen wütenden Rebellion der Guarani. Marco Bechis gibt die Indios, die noch nie vor einer Kamera agiert haben, nicht als Laien zur Besichtigung preis. Im Gegenteil, er findet in ihrer monolithischen Präsenz, ihrer rauen Intensität, aber auch in ihrem Humor und ihrem sexuellen Selbstbewusstsein eine eigene filmische Kraft.\"

FAZ:

„Birdwatchers\" ist ein eminent politischer Film. Und er ist eines der seltenen Beispiele, dem das ohne Herablassung, Predigerton, Romatisierung oder Quengelei gelungen ist.\"

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