Vallanzasca gli angeli del male - Engel des Bösen

Mi., 14.3., 19.30 uhr Starnberg, Film im italien. Original mit Einführung

It 2010, 125 min., Regie: Michele Placido, mit Kim Rossi Stuart, Valeria Solarino, Filippo Tmi, Paz Vega

Renato Vallanzasca, der bereits im Alter von neun Jahren Straftaten beging, wurde noch vor seinem 27. Lebensjahr zum bekanntesten Verbrecher des Landes. Da er dabei stets einen gewissen Ehrenkodex wahrte, wurde er vor allem bei Frauen populär und zu einer Art Gentleman unter den Ganoven. Vallanzasca übernahm in den 70er Jahren zusammen mit seiner Gang durch eine Reihe von präzise geplanten Raubüberfällen, Entführungen und Tötungen die Kontrolle über die Mailänder Unterwelt und räumte dabei seine Rivalen aus dem Weg. Die italienische Polizei konnte ihn zwar mehrfach festnehmen, aber durch verschiedene, spektakuläre Gefängnisausbrüche sorgte Vallanzasca dafür, dass seine Legende noch weiter aufblühte.

Wunschfilm, Sonntags nie

Mittwoch, 14.3.2012, 19 Uhr

Sonntags nie
Griechenland 1960, 91 min., Regie: Jules Dasssin, mit Melina Mercouri, Jules Dassin

Der amerikanische Tourist und Amateurphilosoph Homer Thrace lernt in Piräus die herzensgute und lebensfrohe Prostituierte Ilya kennen. Der Amerikaner ist von der jungen Frau fasziniert, denn für ihn ist sie der Inbegriff des klassischen Griechenlands – besonders als er von ihrer Schwäche für die griechische Tragödie erfährt. Homer will Ilya zum ordentlichen Leben bekehren und bilden. Sie lässt sich überreden und gibt ihr Metier probeweise auf, obwohl sie sich unglücklich fühlt. Als sie erfährt, dass ihr Geliebter Homer Geld vom Zuhälterkönig Noface erhält, kennen ihr Zorn und ihre Wut keine Grenzen mehr. Homers Geschenke fliegen aus dem Fenster und sie sorgt für den Streik der Huren, die gegen ihren Zuhälter aufbegehren ... OSCAR 1960 für beste Titelmusik

SOUNDTRACKS: Bayrische Comedyner

Freitag, 9.3.2012, 20.30 Schloss Seefeld

WILDBACHTONI. D 2010, Regie: Richard Westermaier
Eigenwilliger Naturbursche, der – fest verankert in einer antiken Lederhose - seine ganz eigene Sicht auf die Bergwelt wiedergibt, gespielt vom Münchner Schauspieler und Kabarettisten Moses Wolff.
Dazu weiteres aus dem Comedyner - Videokanal von Richard Westermaier, auf dem seine bayerisch-satirische Filme zu sehen sind

Begleitend dazu die bayrisch-erdige und hantige Musik von Stefan Straubinger
Traditionelle, experimentelle sowie stimmungsvolle und groovige Sounds verarbeitet Stefan Straubinger mit G’schichtln und Wortwitz zu einer eigenwilligen, teils exzessiven Musikperformance. Bayrischer Spaß ohne Rücksicht auf Vorurteile!

langer Trailer

8.3.2012: Weltfrauentag

8.3., 19 Uhr Kino Breitwand Starnberg

Am 8. März demonstrieren - seit 101 Jahren - weltweit Frauen für ihre Gleichbehandlung:
das Recht auf politische Mitbestimmung, gleichen Lohn sowie mehr Arbeits- und Gesundheitsschutz.... es gibt immer noch viel zu tun!

WE WANT SEX
GB 2010, 113min, FSK ab 12 Jahren, Regie: Nigel Cole, mit Bob Hoskins, Rosamunde Pike, Miranda Richardson, Sally Hawkins

Dagenham 1968. Als Rita Wind davon bekommt, dass Männer mehr Lohn als sie erhalten, organisiert sie den ersten Arbeiterinnen – Streik in der Geschichte Groß- britanniens. Allerdings - wenn das Land neue Frauen bekommt, dann braucht es auch neue Männer.
Ein passender humorvoller und mit viel Liebe zum Ensemble und zur Geschichte gezeichneter Beitrag zum Internationalen Frauentag

Zum Film: We Want Sex

Orphee

Film im französischen Original mit Untertiteln

Schloss Seefeld: Dienstag, 06.03.2012, 20 Uhr - Starnberg: Mittwoch, 07.03.2012, 19.00 Uhr

Orphee

Fr 1950, 90 min., Regie: Jean Cocteau, mit Jean Marais, María Casares, Marie Déa.
Orphée, ein begabter Poet, ist mit Eurydike verheiratet. Nachdem ein anderer Poet vor Orphées Augen zu Tode kommt, folgt er einer geheimnisvollen Prinzessin durch einen Spiegel hinab ins Totenreich. Ohne zu ahnen, dass es sich bei der Prinzessin um den verkörperten Tod selbst handelt, entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen den beiden. Orphée ist fasziniert von der Unterwelt und entfernt sich immer mehr von der Realität, was seine Frau Eurydike schließlich mit dem Leben bezahlt. \"Cocteau spielt auf faszinierende Weise mit Mythen und Bildern. Er schafft eine Welt der Halbschatten, der Rätsel, in der Spiegel zur Tür ins Jenseits und schwarz uniformierte Motorradfahrer zu Boten des Todes werden.\"

Lo piel que habito - Die Haut, in der ich wohne

Film im spanischen Original mit Untertiteln

Schloss Seefeld: Dienstag, 28.2.2012, 20 Uhr - Starnberg: Mittwoch, 29.12.2012, 19.30 Uhr

Es 2010, 125min, FSK ab 0 Jahren, Regie: Pedro Almodovar, Darsteller: Fernando Cayo , Antonio Banderas, Elena Anaya, Eduard Fernández, Blanca Suárez, Marisa Paredes Trailer (bei YouTube)
Verfilmung des Bestsellerromans von Thierry Jonquet:
Vor zwölf Jahren wurde dem Schönheitschirurgen Dr. Robert Ledgard (Antonio Banderas) das Liebste genommen, was er hatte. Bei einem schweren Autounfall konnte sich seine Frau nicht mehr aus dem Autowrack befreien und verbrannte bei lebendigem Leibe. Seitdem geht Robert Ledgard ganz in seinen Forschungen nach der ultimativen Haut auf, die dieses Unglück verhindert hätte.

Robert Ledgard ist sich nämlich sicher, dass er eine künstliche menschliche Haut entwickeln kann, die Verletzungen gegenüber völlig resistent ist. Nun scheint er es tatsächlich geschafft zu haben. In seiner Schönheitsklinik gibt es nur eine Patientin, Vera (Elena Anaya), um deren Haut sich Robert Ledgard Tag und Nacht kümmert und sorgt.
Aber geht es wirklich nur um diese Haut? Welche Rolle spielt der junge Mann, der in der Schönheitsklinik gesehen wurde? Und wer ist die Frau, die Dr. Ledgard so bedingungslos bei seinen Menschenversuchen hilft?

Basierend auf dem gleichnamigen Roman der französischen Autorin Thierry Jonquet erzählt der Film gleich mehrere Geschichten, die alle die sexuellen Abgründe der menschlichen Spezies behandeln.

Pedro Almodóvar begibt sich in ein für ihn bisher unbekanntes Genre. Die Haut, in der ich wohne ist ein Mix aus Drama, Thriller und einer Prise Horror. Es ist sicher einer seiner düstersten Filme, was durch das kühle Setting noch verstärkt wird. Es ist dabei immer noch ein Vergnügen, der verschachtelten Erzählkunst des Spaniers zu folgen.

\"Vollgepackt mit Einfällen und Gedankengängen - spannend wie ein Thriller!\" (Süddeutsche Zeitung)

AGENDA 21: Dallas Pashamede

28.2.,2012, 19.30 Uhr Herrsching

Dallas Pashamende
D/A/HU 2005, R: Robert Adrian Pejo, 93 Min.

Der Abfall der Gesellschaft ist die Existenzgrundlage für die Bewohner einer Barackensiedlung nahe der rumänischen Stadt Cluj. Es sind ausschließlich Roma, die hier leben. Dallas, so haben sie ihr armseliges Wellblechhüttendorf genannt, in dem es weder fließendes Wasser noch Elektrizität oder sanitäre Anlagen gibt. Aber dafür gibt es Müll, so hoch, dass er sich bis zum Himmel türmt. Einen J.R. haben sie in ihrem rumänischen Dallas auch. Er ist der Boss der örtlichen Müllfahrer. Wenn die Bewoh-ner von Dallas beim täglichen Wühlen im Dreck etwas Wieder-verwertbares finden, dann ist J.R. ihr Ansprechpartner. Allerdings ist der Mann genauso fies und verschlagen wie sein Na-mensvetter aus der Fernsehserie. J.R. (Radu Amzulescu) ist die Unterwelt von Dallas. Die Laus, die hier die Menschen aussaugt bis aufs Blut.
Radu (Zsolt Bogdán) ist Lehrer in Bukarest. Vor fünfzehn Jahren hat er Dallas hinter sich gelassen. Jetzt kommt er zurück, um das Begräbnis seines Vaters auszurichten. Es sollte nur ein kurzer Besuch werden, das hat Radu seiner Verlobten versprochen, doch in Dallas trifft er seine Jugendliebe wieder - und das verändert die Sachlage sichtlich. Oona (Dorka Gryllus) hat mittlerweile einen fünf Jahre alten Sohn und einen Mann (Oskár Nyári), der sie schlägt. Radu wird versuchen, ihr zu hel-fen, so wie den übrigen Bewohnern von Dallas auch, aber gerade das löst eine Tragödie aus.
Robert Adrian Pejo, ein gebürtiger Rumäne, der 1972 mit seiner Familie nach Österreich emigriert ist, in Wien Theater- und Filmwissenschaft studiert hat und seit 1996 in New York lebt, hat lange um diesen Film gekämpft. Aber selbst als die Finanzie-rung gesichert war, hörten die Probleme nicht auf…


anschl. Gespräch mit Alexander Diepold, München
IPB.MADHOUSE@gmx.de
Sozialpädagoge und Geschäftsführer des gemeinnützigen Vereins Madhouse GmbH in München, Beratungsstelle für Sinti und Roma.

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